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Noch immer ein wenig exotisch

Peking Zehntausende tummeln sich am Pressetag auf dem Gelände. Journalisten sollen auch da sein. Gut 60 vielleicht aus ganz Europa, der eine oder andere Amerikaner, sicherlich auch jede Menge Chinesen.

Durch manche Halle kommt man gar nicht mehr durch, sieht vor lauter Menschen überhaupt keine Autos mehr. Familien mit Kindern, ganze Busladungen von Parteifunktionären schieben sich von A nach B.

Und immer wieder Militär. „Im Gleichschritt, Marsch“ bahnen sich Gruppen in 50-Mann-Stärke ihren Weg. Eine Art „schnelle Eingreiftruppe“. Wie schnell die überall dort sind, wo gerade etwas passiert, was nicht passieren soll, erlebt man am Mercedes-Stand. Als Daimler-Konzernchef Dr. Dieter Zetsche die neue Coupé-Studie vorstellen will, hält ein Mann in mönch­ähnlichem Outfit ein Transparent in die vielen Kameras. „Freiheit für Tibet“, fordert er.

Sekunden später ist er verhaftet und abgeführt. Von gleich zwölf Militärpolizisten mit schwarzen Stahlhelmen und in Kampfanzügen.

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Noch immer ein wenig exotisch
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03.05.2014
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