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Von Assistenten und Aggregaten: Neues von den Autobauern

Auto-Fans aufgepasst: Während Volvo und Ford mit Technik-Neuerungen aufwarten, präsentiert Fiat ein neues Sondermodell. Nissan senkt den Preis für ein Elektroauto. Und zwei Navihersteller versprechen lebenslange Karten-Updates.

Autos von Volvo bremsen ab Juni auch für Radfahrer

Volvo hat die Fußgängererkennung in seinen Pkw-Modellen verbessert: Das Assistenzsystem erfasst per Kamera und Radar neuerdings auch Radfahrer vor dem Fahrzeug und leitet bei einer drohenden Kollision eine Notbremsung ein, erklärte Volvo-Sprecher Michael Schweitzer. Die Fußgänger- und Radlererkennung ist Teil eines Sicherheitspakets, das Volvo für 1950 Euro Aufpreis anbietet, so Schweitzer weiter. Die neue Radfahrerfunktion werde ab Juni für fast alle Modelle der Schweden verfügbar sein. Als nächste Entwicklungsstufe sei eine Tiererkennung in Arbeit, die vor Wildunfällen schützen soll.

Fiat 500 Sole: Sondermodell für die Freiluftsaison

Fiat hat zum Start der Freiluftsaison den 500 Sole aufgelegt. Das als Rolldach-Cabrio und Limousine mit elektrischem Panorama-Glasschiebedach erhältliche Sondermodell hat einige Extras an Bord. Den Herstellerangaben zufolge zählen dazu Klimaanalage, beheizbare Außenspiegel und ein Beifahrersitz mit Ablagefach unter der Sitzfläche und Tasche an der Rückenlehne. Armaturenbrett und Schaltknauf werden in der jeweiligen Außenfarbe eingefärbt, fünf Lackierungen sind ohne Aufpreis verfügbar. Beide Sole-Varianten kosten ab 13 990 Euro, die Auflage ist auf 1000 Stück limitiert. An Motoren stehen ein 1,2-Liter-Benziner mit 51 kW/69 PS und ein Zweizylinder-Turbo mit 63 kW/85 PS zur Wahl.

Navi-Hersteller versprechen lebenslange Updates

Die Hersteller TomTom und United Navigation bringen Navigationsgeräte mit unbegrenzten Updates auf den Markt. United Navigation verspricht für das Becker Ready 50 EU20 LMU lebenslange Karten-Updates. Dazu gibt es weitere Komfortfunktionen wie einen Fahrspurassistenten mit 3D-Animation und eine sogenannte lernende Navigation: Damit sammelt das Navi Daten über die Fahrweise des Nutzers und passt die Routenplanung daran an.

TomTom stellt für seine neue, schlicht Go genannte Serie zeitlich unbegrenzte Verkehrsinformationen in Aussicht, je nach Modell entweder per Smartphone oder über eine Mobilfunkschnittstelle im Navi. Karten-Updates gibt es den Herstellerangaben nach so lange, wie das Produkt unterstützt wird. Die Geräte der Go-Serie sind vier bis sechs Zoll groß, das Navigationsziel kann in der Karte auf dem Touchscreen per Fingertipp festgelegt werden. Wann sie zu welchem Preis in Deutschland auf den Markt kommen, ist noch unklar. Das fünf Zoll großen Becker Ready 50 EU20 LMU von United Navigation steht Anfang Mai für 159 Euro bei den Händlern. Eine identische Version ohne lebenslange Updates kostet 20 Euro weniger.

Ford führt weiteren Turbo-Direkteinspritzer ein

Ford stellt eine weiteres Downsizing-Triebwerk mit Turbo und Benzindirekteinspritzung in Aussicht. Neuzugang in der sogenannten Ecoboost-Motorenfamilie wird demnach ein 1,5-Liter-Vierzylinder sein, der ähnlich viel Leistung wie der aktuelle 1,6-Liter-Turbo mit bis zu 134 kW/182 PS haben soll, laut Ford aber weniger Sprit benötigen wird. Der aktuelle 1,6-Liter verbraucht zum Beispiel im Kompaktklassemodell Focus im Schnitt 5,9 Liter (CO2-Ausstoß: 137 g/km). Der neue Ecoboost-Motor wird in Europa voraussichtlich 2014 im nächsten Mondeo seinen Einstand geben.

E-Auto Nissan Leaf wird günstiger

Im Zuge einer Modellpflege senkt Nissan den Einstiegspreis für das Elektroauto Leaf auf 29 690 Euro. Bisher waren für den Kleinwagen 4300 Euro mehr fällig. Wie der Hersteller weiter mitteilt, können Kunden den Leaf auch schon für 23 790 Euro kaufen - dann müssen sie allerdings die Antriebsbatterie über einen bestimmten Zeitraum mieten. Die Akku-Leasingrate startet bei 79 Euro (36 Monate und 12 500 Kilometer pro Jahr). Laut Nissan kommt der überarbeitete Wagen pro Akkuladung im Schnitt knapp 200 Kilometer weit.

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Von Assistenten und Aggregaten: Neues von den Autobauern
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