Straßenkreuzer mit viel Chrom und PS
Automesse Neuer Verein stellt sein Hobby vor – Rettungshubschrauber vor Ort
Ganz schön groß: Die Mitglieder des Big Bumpers Verein zeigen unter anderem diesen Cadillac. BILD: Club 
Oldenburg - Auch wenn die Neuheiten ganz im Zentrum der Automesse stehen – so ganz ohne Rahmenprogramm geht es denn doch nicht. Natürlich streng am Thema des Wochenendes orientiert.
Da ist zunächst einmal der Rettungshubschrauber des ADAC. Unübersehbar füllt er die Weser-Ems-Halle aus und weist auf den Infostand des Automobilclubs hin.
In der Nebenhalle 4 ist dagegen ganz neues Altes zu sehen: Der erst vor kurzem gegründete Verein Big Bumpers Oldenburg zeigt etwa ein Dutzend amerikanische Straßenkreuzer, die in ihrer Größe dem ADAC-Fluggerät nur wenig nachstehen. Limousinen von Herstellern wie Buick oder Cadillac sind auch das Hauptinteresse der Mitglieder von Big Bumpers. Ihre Liebe zu den Chromriesen made in USA beweisen sie der Öffentlichkeit spätestens seit 2004, als sechs Besitzer von US-Klassikern (damals noch nicht in dem neuen Verein organisiert) das „1. Big Bumper Meet“ auf dem Rosier-Gelände an der Bremer Heerstraße organisierten. Das Interesse wuchs in den Folgejahren, die Treffen auch – Folge: In diesem Jahr wird der „8. Big Bumper Meet“ auf dem Freigelände neben der Weser-Ems-Halle stattfinden (29. bis 31. Juli).
Die Automesse will der offiziell am 10. März 2011 gegründete Verein zunächst aber dazu nutzen, um sich, sein Hobby und seine Ziele vorzustellen. Im Mittelpunkt stehen dabei natürlich die PS-starken amerikanischen Wagen mit möglichst viel Chrom, Heckflossen und auffälligen Scheinwerferanordnungen.
Die seit einigen Jahren zur Messe aufgebaute Show-Kartbahn gibt es in diesem Jahr nicht mehr – Platzmangel.
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