Neuer Verein fährt auf Amerikaner ab
Automesse Big Bumpers Oldenburg zeigen US-Autos in Weser-Ems-Halle – Weitere Mitglieder gesucht
Stehen auf den Charme der amerikanischen Straßenkreuzer: (vorn) Kai Einfeld, (hinten, von links) Chris Jäger, Uwe Arndt, Stefan Kläner und Detlef Siebes mit einem 1957er Buick Century 66R Two Door Riviera BILD: Patrick Buck 
von Patrick Buck
Oldenburg - Das Rangieren ist nicht ganz einfach, selbst in der großzügigen Weser-Ems-Halle. Aber ein 1957er Buick Century mit mehr als fünf Metern Länge ist nun mal kein Kleinwagen. Den Klassiker aus den USA hat der neu gegründete Verein Big Bumpers Oldenburg mitgebracht. Einen Teil ihrer Sammlung amerikanischer Autos zeigen die Vereinsmitglieder auf der Automesse, die an diesem Sonnabend in der Weser-Ems-Halle ihre Pforten für Besucher öffnet.
Ford Mustang, Oldsmobile oder Corvette heißen ihre favorisierten Marken, am liebsten die Modelle aus den 50er- und 60er-Jahren. Große Autos mit viel Motorleistung und lackiert in Farben, die man im normalen Straßenverkehr selten zu Gesicht bekommt. „Manche unserer Mitglieder haben einen, andere sogar eine ganze Sammlung dieser Wagen“, erzählt der Vereinsvorsitzende Stefan Kläner.
Natürlich sind es in der Regel Wochenend-Fahrzeuge, die für einen kleinen Ausflug oder für die Fahrt zu Treffen der Fan-Szene aus der Garage geholt werden. Auch die Oldenburger hatten bereits mehrfach die Gelegenheit, diese Liebhaberstücke zu bewundern. „Seit 2004 veranstalten wir das Big Bumper Meet“, so Kläner. 2010 trafen sich mehrere hundert Autofans aus ganz Deutschland mit ihren Straßenkreuzern vor Möbel Buss.
In diesem Jahr ist das Zusammentreffen vom 29. bis 31. Juli auf dem Freigelände der Weser-Ems-Halle geplant. Dann führt zum ersten Mal der neue Verein Regie. „Wir haben uns am 10. März gegründet“, sagt Kläner. Es sei einfacher, so eine Großveranstaltung aus einer Vereinsstruktur heraus auf die Beine zu stellen.
Zunächst steht aber der erste öffentliche Auftritt als Verein auf der Automesse in der Weser-Ems-Halle an diesem Wochenende an. Kläner: „Wir wollen für uns werben und neue Mitglieder gewinnen.“ Derzeit sind 15 Mitstreiter registriert. Ein Mindestalter der Fahrzeuge von neuen Interessenten gebe es nicht, auch junge amerikanische Modelle seien im Verein willkommen. Und auch ohne eigenes Fahrzeug könne man selbstverständlich beitreten. „Vielleicht sucht ja jemand ein Auto aus den USA, da helfen wir gern.“
Weiterer Treffpunkt für die Autofreunde sind die „Friday Night Meetings“. Jeden ersten und dritten Freitag im Monat treffen sich alle Fans der US-Mobile um 19 Uhr auf dem Parkplatz von Bruno Kleine, Ammerländer Heerstraße 259, um gemeinsam ein paar Runden durch Oldenburg zu drehen. Das erste Treffen in diesem Jahr ist am 1. April.
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