11.000 suchen nach Traumautos
Automesse Beratungsgespräche zwischen glänzenden Neuwagen in Weser-Ems-Halle
Bereit zum Durchstarten: Beim Probesitzen in den auf Hochglanz polierten Neuwagen wäre der eine oder andere Interessent am liebsten sofort losgefahren. BILD: Hauke-Christian Dittrich 
von Patrick Buck
Oldenburg - Es war das Geräusch der Automesse: Alle zwei bis fünf Sekunden hörte man in der Weser-Ems-Halle eine Autotür zuklappen. Der von Sound-Designern konzipierte und von Autofreunden so geliebte Klang war jedes Mal ein Zeichen, dass wieder einmal jemand in seinem Traumwagen zur Probe gesessen hatte. Rund 11 000 Besucher nutzten am Wochenende die Gelegenheit, sich zwischen 250 Fahrzeugen nach einer Neuerwerbung umzusehen oder wenigstens davon zu träumen.
35 Händler hatten ihre auf Hochglanz polierten Modelle mitgebracht. Darunter waren zahlreiche Premieren, die bald den Markt erobern sollen. „Diese Premieren zeigen natürlich auch den Stellenwert der Automesse“, meinte Veranstalter Reinke Haar.
Das Rahmenprogramm war weiter reduziert worden, dadurch war Platz, wieder eine Marke mehr als im Vorjahr unterzubringen. Eine endgültige Rückkehr zum Kernthema, die Autos und die Beratungsgespräche waren das absolute Zentrum der Messe.
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Eine der wenigen Ausnahmen von der Regel war Chrissy 2. Der Überschlagrettungssimulator der Verkehrswacht stand natürlich nicht zum Verkauf, sondern bereitete die Autofahrer auf den Fall der Fälle vor. „Ich hätte nicht gedacht, dass der Gurt so eine Kraft hat“, erzählte Sabine Schröder, nachdem sie sich aus der Überkopf-Situation befreit hatte. „Und es ist gar nicht so einfach, da wieder rauszukommen“, ergänzte Florian Röben.
Damit es gar nicht so weit kommt, ging es in den vielen Gesprächen bei den Händlern oft auch um die modernen Sicherheits-Extras, die einen Unfall verhindern. Wäre ja auch zu schade um die schönen Neuwagen.
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