Alte Flitzer lassen Augen glänzen
Viele Schaulustige beobachten Oldtimer-Rennen in Fußgängerzone
Was gibt es Schöneres, als in einer lauen Frühlingsnacht Cabrio zu fahren: Beim City Grand Prix drehten bis zum späten Abend Oldtimer ihre Runden durch die Fußgängerzone. Viele Neugierige beobachteten das Rennen. BILD: Hauke-Christian Dittrich 
von Patrick Buck
Oldenburg - Pünktlich klarte der Himmel auf: Einen „besonderen Draht zum Wetter“ bescheinigte sich Helmut Jordan, Organisator des City Grand Prix, wohl zurecht. Denn als am Freitagabend hinter dem Prinzenpalais der Startschuss für die mehr als 120 Oldtimer aller Jahrgänge fiel, schien jemand gerade rechtzeitig einen Schalter von Schmuddel- auf Cabriowetter umgelegt zu haben.
Entsprechend groß war der Andrang der Neugierigen mit den glänzenden Augen, die ihrem Lieblings-Auto-Klassiker wenigstens für eine kurze Zeit so nahe kommen wollten, als wäre er ihr eigener. Bis weit nach Mitternacht saßen die Oldtimer-Fans hinter dem Prinzenpalais zusammen und fühlten sich dort sichtlich wohl, was auch Jordan bemerkte. „Die Atmosphäre dort ist toll“, schwärmte er. Es habe gar Stimmen gegeben, die diesen Platz einer eigentlich geplanten Rückkehr auf den Schlossplatz vorzögen.
Artikel: „Rennen“ mit Tempo 10 durch die Fußgängerzone
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Wo auch immer sie in Zukunft parken werden, gut aussehen und vielen Zuschauer anziehen werden die auf Hochglanz polierten Oldtimer auf jeden Fall. Auch an der Strecke hatten sich an diesem warmen Abend wieder viele Schaulustige versammelt. Besonders viel Glück hatte, wer in einem der Cafés und Restaurants entlang der Strecke durch die Fußgängerzone einen komfortablen Sitzplatz ergattert hatte.
Gut besucht war vor allem der Streckenabschnitt über dem Rathausmarkt, wo während des zweiten Laufs auch ein Moderator ein paar Details zu den Fahrzeugen preisgab. Diese Idee kam gut an, so dass Jordan bereits über eine Erweiterung nachdenkt. „Vielleicht kann man dort auch eine Leinwand aufstellen, über die man den Start verfolgen kann.“
<ür>Dann hätte man auch am Rathaus beobachten können, dass die Ehrengäste des Grand Prix, eine Ferrari-Gruppe mit ihren modernen flachen Sportwagen, den Oldtimern zumindest in einem Punkt unterlegen waren: Die breiten Geschosse passten kaum auf die Startrampe.
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