Linke weiter für Bahn-Umgehung an der Autobahn
Oldenburg - Die Ratsfraktion der Partei „Die Linke“ fordert weiterhin die unvoreingenommene Prüfung einer Bahnumgehung neben der Autobahn-Ostumgehung. Die bisherige Debatte habe aufgezeigt, dass der Güterverkehr durch die Stadt ein „unlösbares Problembündel“ schaffe, sagte der Fraktionsvorsitzende Hans-Henning Adler. Die Ertüchtigung der bestehenden Trasse werde sehr viel teurer als bislang geplant und der Lärmschutz bei etwa 94 Güterzügen pro Tag durch die Stadt ein großes Problem. Daher solle die Umgehung nicht abgeschrieben werden.
Aktuelle Informationen zum Bahnlärm in Oldenburg finden Sie in unserem NWZ-Spezial.
- Die Landesregierung sieht derzeit keine Möglichkeiten für konkrete Schritte in Richtung Umgehungstrasse im Zuge des Jade-Weser-Ports. „Derzeit ist festzustellen, dass eine solche Strecke aus kapazitiven und wirtschaftlichen Gründen nicht realisierbar wäre“, sagte Verkehrsminister Jörg Bode auf eine Anfrage des Oldenburger Landtagsabgeordneten Ralf Briese (Grüne).mehr
- Das Thema „Gefahrguttransporte durch Oldenburg“ gewinnt an Fahrt. Nach den Erläuterungen von Feuerwehrchef Michael Bremer im Verkehrsausschuss (die NWZ berichtete) über das bestehende Havarie- und Sicherheitskonzept der Bahn hat sich nun auch CDU-Bundestagsabgeordneter Thomas Kossendey in die Debatte eingeschaltet.mehr
- In der Debatte um den Jade-Weser-Port wird der Ton zwischen Stadt und Umland schärfer. Während die Interessengemeinschaft der Bahnanlieger (IBO) die Forderung nach einer Umgehungstrasse bekräftigt, mehren sich die kritischen Stimmen aus der Region.mehr
- Neues hatte der Gast aus Hannover nicht zu verkünden, aber die Klagen aus dem Publikum dürften ihm auch nicht neu gewesen sein. Beim Bahnverkehrsforum der FDP am Freitagabend im PFL traf Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Jörg Bode überwiegend auf Kritik und Skepsis.mehr


