Laute Güterwaggons rütteln an den Nerven
Jahreshauptversammlung Bürgerverein Ohmstede wählt Zweiten Vorsitzenden
Ohmstede - Vorbei zischende Züge, ratternde Güterwaggons, wackelnde Häuserwände – der zunehmende Eisenbahnverkehr fordert die Nerven der Ohmsteder Bürger Tag für Tag heraus. Der Bürgerverein Ohmstede hat die heiß diskutierte Problematik schon vor geraumer Zeit aufgegriffen, und auch auf seiner Jahreshauptversammlung stand sie wieder im Mittelpunkt: Eine mögliche Bahntrasse zur Umgehung Oldenburgs stellte Straßenbauamtsleiter Bernd Müller vor und stand danach den Anwesenden Rede und Antwort. Auch die eingeladenen Vertreter der Parteien – Rainer Zietlow für die SPD, Gabi Beckmann für die Linke, Rolf Müller und Esther Niewerth-Baumann von der CDU sowie Sebastian Beer von Bündnis 90/Die Grünen – erläuterten ihre Standpunkte. Sie erklärten, dass die Fraktionen im Stadtrat sich auf eine gemeinsame Linie in Sachen Bahn geeinigt haben. Sie beauftragen Oberbürgermeister Gerd Schwandner, sich in Sachen Lärmschutz verstärkt für die Belange Oldenburgs bei den zuständigen Stellen einzusetzen und den Rat darüber zu informieren.
Bei den anstehenden Wahlen konnte der vakante Posten des Zweiten Vorsitzenden wieder besetzt werden: Hartmut Moldt wurde in dieses Amt einstimmig gewählt. Wiedergewählt wurden Claudia Schindler als Erste Vorsitzende und Karl-Friedrich Reckemeyer als Erster Schriftführer.
Aktuelle Informationen zum Bahnlärm in Oldenburg finden Sie in unserem NWZ-Spezial.
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