OLDENBURG, 5. April 2011


Bahnanlieger wollen Taten statt Texte


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Oldenburg - Die Interessengemeinschaft der Bahnanlieger (IBO) sieht die einstimmige Resolution des Rates zum Thema Bahn überaus kritisch.

Während Bahn und Landesregierung die Schienenanbindung des Jade-Weser-Ports ausschließlich im Hinblick auf Streckenleistungsfähigkeit sähen und auf Zweigleisigkeit ohne Elektrifizierung und Lärmschutz setzten, beschlössen die Oldenburger Ratsfraktionen „ihr eigenes Bahnmoratorium“, moniert die IBO. Damit wollten sich die Parteien vor Ort „die für sie lästigen Themen Lärmschutz und Güterverkehrstrass vom Hals und, für alle verbindlich, aus dem Kommunalwahlkampf heraus halten.“ Den staunenden Bürgern spielten sie entschlossenes Handeln vor. Wenn Rat und Verwaltung ihren Auftrag ernst nähmen, müssten sie sich sofort in die laufenden Verfahren einklinken und Lärmschutz entlang der Trasse notfalls einklagen.

Aktuelle Informationen zum Bahnlärm in Oldenburg finden Sie in unserem NWZ-Spezial.


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