OLDENBURG, 26. August 2010


„Deutsche Mannschaft kann befreit aufspielen“

Basketball WM-Auftakt gegen Argentinien – Oldenburger Daniel Hain kommentiert Turniergeschehen


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Freut sich auf die WM: Oldenburgs Daniel Hain BILD: BO  Bild vergrößern

Itz

Oldenburg - Nach wochenlanger Vorbereitung startet das deutsche Nationalteam an diesem Sonnabend in die Basketball-Weltmeisterschaft in der Türkei (28. August bis 12. September). Zum Auftakt an diesem Sonnabend (20.30 Uhr/Sport  1) trifft das junge Team von Trainer Dirk Bauermann, in dem auch der Oldenburger Zugang Christopher McNaughton steht, auf Argentinien.

„Das Spiel gegen Argentinien direkt zu Beginn ist ein absoluter Höhepunkt. Die Argentinier sind eines der vermeintlich besten Teams dieses Turniers. Der Olympiasieg 2004 und der derzeitige erste Platz in der Fiba-Weltrangliste unterstreichen, wie viel Qualität und Erfahrung diese Mannschaft mit in die Türkei bringt“, sagt Daniel Hain, Aufbauspieler der EWE Baskets Oldenburg. Der Nationalspieler absolvierte einen Großteil der Vorbereitung mit dem Nationalteam, wurde von Bauermann letztlich jedoch nicht für das Turnier berücksichtigt. Er kommentiert exklusiv für diese Zeitung das Geschehen bei der WM in der Türkei.

Seine Nichtberücksichtigung nimmt der 25-Jährige sportlich, auch wenn er natürlich gerne dabei wäre. „Es können eben nur zwölf Spieler mitfahren, da müssen andere in den sauren Apfel beißen. Der Trainer hat sich für das Team entschieden, von dem er denkt, dass er damit gut in die WM gehen kann.“

Die tollen Erfahrungen nach seiner ersten Nominierung in die Nationalmannschaft wirken bei Hain nach: „In der Mannschaft herrscht eine außergewöhnliche Stimmung, vor allem auch, weil alle im gleichen Alter sind. Davon lebt das Nationalteam.“

Dass in Demond Greene der älteste Spieler der Deutschen gerade einmal 31 Jahre alt ist und das Alter der restlichen Spieler deutlich darunter liegt, sieht Hain keineswegs als Problem an: „Das Team ist natürlich sehr jung. Dadurch sind die Erwartungen an die Spieler aber auch nicht so hoch wie bei anderen Nationen, die schon auf dem Zenit ihres Könnens angekommen sind. Alle Akteure können eigentlich befreit aufspielen, davon profitiert die Mannschaft dann vor allem gegen Teams, die mit einer viel größeren Erwartungshaltung in das Turnier gehen.“

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Verfolgen wird er die Spiele gemeinsam mit den Teamkollegen im Trainingslager der Oldenburger im slowenischen Rogla. „Natürlich bin ich nun Feuer und Flamme und kann es kaum erwarten, bis die Weltmeisterschaft endlich losgeht. Ich werde dem deutschen Team von hier aus die Daumen drücken.“






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