Basketball Playoff-Viertelfinale:
Bayern München geht in Frankfurt unter

Die Skyliners Frankfurt sind wieder im Rennen: Mit 93:69 schlägt der Außenseiter den Meister und gleicht damit in der Best-of-Five-Serie aus. Mitfavorit Bamberg gibt sich dagegen keine Blöße.

Frankfurt/Main Titelverteidiger Bayern München hat im Playoff-Viertelfinale der Basketball-Bundesliga den Ausgleich hinnehmen müssen. Die Bayern verloren am Dienstagabend nach einer ganz schwachen Vorstellung bei den Fraport Skyliners Frankfurt überraschend deutlich mit 69:93 (32:37). Damit steht es in der Best-of-Five-Serie 1:1. Spiel drei findet am Donnerstag (17.00 Uhr) wieder in München statt. Beste Werfer bei den starken Frankfurtern waren Justin Cobbs und Sean Armand mit je 18 Punkten. Bei den enttäuschenden Münchnern kam John Bryant auf 16 Zähler.

Kurz vor dem Einzug ins Halbfinale stehen dagegen die Brose Baskets Bamberg. Der Hauptrunden-Erste gewann bei den MHP Riesen Ludwigsburg mit 89:84 (74:74, 38:33) nach Verlängerung und feierte damit den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Schon am Donnerstag (20.00 Uhr) können die Franken das Weiterkommen perfekt machen. Bester Werfer bei den Bambergern war Daniel Theis mit 17 Punkten. Bei den Ludwigsburgern kam John Little auf 21 Zähler.

„Es gibt nicht viel zu analysieren. Sie haben 17 Turnover provoziert und sie hatten 25 Assists“, sagte Bayern-Coach Svetislav Pesic nach der enttäuschenden Vorstellung seines Teams. „Jetzt müssen wir uns wieder konzentrieren und versuchen, das nächste Spiel am Donnerstag zu gewinnen.“

Die Bayern fanden vor 4710 Zuschauern nie die richtige Einstellung. Obwohl bei den Frankfurtern Center Johannes Voigtmann verletzt fehlte, machten die Gäste aus ihren Größenvorteilen viel zu wenig. Die Skyliners hielten mit großem Einsatzwillen dagegen und lagen zur Pause überraschend mit fünf Zählern vorne (37:32). Im dritten Viertel setzten sich die Frankfurter dann sogar auf 16 Punkte ab (58:42). „Wir haben in dieser Phase die Ruhe und unsere Konzepte für die Offensive verloren“, sagte Pesic. „Das war überragend“, meinte dagegen Frankfurts Danilo Barthel.

Auch in den letzten zehn Minuten blieb die erwartete Aufholjagd der Bayern aus. Stattdessen endete die Partie für den deutschen Meister in einem Debakel. Als alles entschieden war, wurde es für die Bayern auch noch demütigend. Skyliners-Coach Gordon Herbert schickte in Kevin Bright, Max Merz und Stefan Ilzhöfer den deutschen Nachwuchs aufs Parkett, der den Vorsprung sogar noch weiter ausbaute.

Bamberg musste in Ludwigsburg zwar ebenfalls Schwerstarbeit verrichten. Doch der Titelkandidat behielt in der Verlängerung die Nerven. Den Ludwigsburgern ging in der Schlussphase etwas die Puste aus.

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Die Skyliners Frankfurt sind wieder im Rennen: Mit 93:69 schlägt der Außenseiter den Meister und gleicht damit in der Best-of-Five-Serie aus. Mitfavorit Bamberg gibt sich dagegen keine Blöße.
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13.05.2015
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