Baskets erfreuen sich wachsender Beliebtheit
BASKETBALL Heimspiele des Meisters fast alle ausverkauft – Sportlicher Erfolg zeigt Wirkung
Oldenburg - Bei dem deutschen Basketballmeister EWE Baskets Oldenburg herrschen in dieser Spielzeit fast schon Quakenbrücker Verhältnisse. Nicht in spielerischer Hinsicht. Nein, da haben die Baskets Vorteile, liegen sie doch auf dem dritten Platz, während der Konkurrent aus dem Artland auf dem neunten zu finden ist und um das Erreichen der Playoff-Runde – dazu ist Platz acht erforderlich – bangen muss. Wer aber in Quakenbrück ein Bundesliga-Spiel sehen will, muss mit viel Glück eine Restkarte ergattern oder einen Bekannten haben, der ihm die Karte ausleiht. Denn Heimspiel für Heimspiel ist die Artland-Arena ausverkauft.
Zweimal nicht ausverkauft
Ähnlich ist die Entwicklung beim Meister. Gab es in der vergangenen Saison noch viele Spiele, die nicht mit 3148 Besuchern ausverkauft waren, so waren es in dieser Spielzeit bislang nur zwei (Düsseldorf und Paderborn). Bei den restlichen Partien blieb die Abendkasse geschlossen. So wird es wohl auch in den noch ausstehenden drei Spielen der Hauptrunde bleiben. Hier kommen nur noch Karten aus dem Gästekontingent in den freien Verkauf, so wie an diesem Donnerstag (ab 10 Uhr) für die kommenden Partien gegen Gießen und Ulm.
1600 Karten haben die Baskets für jede Partie an (Sponsoren und Dauerkartenbesitzer fest vergeben. Der Rest geht in den freien Verkauf. Und der ist bei ihren Fans so begehrt, dass kurzfristig fast nichts mehr geht.
Entwicklung trägt Früchte
Nicht nur der sportliche Erfolg sei eine Erklärung für das gestiegene Interesse an den Spielen der Baskets, meint Torben Rosenbohm, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit beim Meister. „Die Erfahrung aus dem Vorjahr und die kontinuierliche Entwicklung des Teams tragen auch dazu bei“, erläutert er. Nicht zuletzt zahle sich auch aus, dass die Baskets auf Kontinuität gesetzt haben und die Fans sich mit dem Team mehr denn je identifizieren können.
Die Auslastung der EWE-Arena liegt bei Heimspielen der Oldenburger bei 99,33 Prozent. Nur in Quakenbrück (100 Prozent) sowie Bamberg (99,45) ist sie höher. „Wir sollten in der kommenden Saison versuchen, die 100-prozentige Auslastung zu erreichen“, meint Rosenbohm. Sollten die Baskets weiter so erfolgreich sein, könnten sie es durchaus schaffen und dafür sorgen, dass es in Oldenburg zu Quakenbrücker Verhältnissen kommt.
Mehr Infos unter www.NWZonline.de/ewebaskets
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