Meister baut Siegesserie aus
BASKETBALL Oldenburg gewinnt 84:69 in Paderborn – Alle Akteure eingesetzt
Abgehängt haben die Baskets Oldenburg (links Je‘Kel Foster) am Freitagabend den Gegner Paderborn. Der Meister gewann mit 84:69. BILD: MARC KÖPPELMANN 
VON JOCHEM SCHULZEUND HAUKE RICHTERS
Paderborn/Oldenburg - Die EWE Baskets Oldenburg haben in der Basketball-Bundesliga ihren sechsten Sieg in Serie eingefahren. Am Freitagabend gewann der deutsche Meister mit 84:69 (43:38) bei den abstiegsbedrohten Paderborn Baskets und zog zum Auftakt des Spieltages nach Punkten mit Alba Berlin und den Baskets Bonn gleich. Alle drei Mannschaften des Spitzentrios weisen nun 44 Zähler auf. Berlin (in Hagen) und Bonn (gegen Göttingen) greifen an diesem Sonnabend ins Geschehen ein, die Oldenburger bestreiten ihre nächste Partie am Sonntag, 21. März (17 Uhr), in Trier. Bester Werfer der Baskets beim Sieg in Ostwestfalen war Je‘Kel Foster, der 14 Punkte erzielte.
„In der ersten Halbzeit hat uns die Paderborner Verteidigung etwas Probleme bereitet“, sagte Oldenburgs Trainer Predrag Krunic. „In der zweiten Hälfte haben wiederum wir besser verteidigt. Als wir dann mit 15 Punkten vorne lagen, war die Partie entschieden.“
Vor 2000 Zuschauern diktierte der Meister von Beginn an das Tempo und lag meist mit vier oder fünf Punkten vorn. Mitte des zweiten Viertels schlug sich die Überlegenheit der Oldenburger in einem immer größer werdenden Vorsprung nieder. Nach 16 Minuten betrug die Differenz erstmals mehr als zehn Punkte (38:27).
Dass die Gastgeber zur Pause den Rückstand wiederum auf fünf Zähler verkürzten, lag vor allem an Matt Terwilliger und DeAndre Haynes. Das Duo erzielte in der ersten Halbzeit 23 der 38 Paderborner Punkte. Zudem agierten die Oldenburger in der Verteidigung phasenweise nicht mehr auf höchstem Niveau und ließen die Paderborner mehrfach zu einfachen Würfen kommen. Das Team von Trainer Dirk Happe kam dabei auf eine gute Trefferquote von 60 Prozent.
Im dritten Abschnitt rückten die Spieler von Krunic dann die Verhältnisse wieder gerade. Einzeln betrachtet gewannen die Gäste das Viertel klar mit 27:11. Im Schlussabschnitt gab Krunic mehreren Spielern aus der Startformation Gelegenheit zum Verschnaufen, so dass alle zwölf Akteure inklusive des nachgerückten Joscha Kolnisko Spielzeit erhielten.
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