ULM, 9. Februar 2012


Oldenburgs Pokaltraum endet in Ulm

Basketball Baskets verlieren an der Donau deutlich 66:86 – Gutes zweites Viertel – Paulding bester Werfer


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Kämpfte vergeblich um den Verbleib im Pokal: Adam Chubb (am Ball) im Zweikampf mit Ulms John Bryant BILD: Eib  Bild vergrößern

Nach dem Wechsel hatten die Gastgeber Vorteile. Oldenburg kann sich nun auf die Aufgaben in der Eurochallenge und in der Bundesliga konzentrieren.

von Fried-Michael Carl

Ulm - Die EWE Baskets Oldenburg haben das gesteckte Saisonziel, in die Pokal-Endrunde einzuziehen, deutlich verpasst und sind um eine Enttäuschung reicher. Am Mittwochabend verloren sie in der Qualifikation zum Vierer-Endturnier des BBL-Pokals 66:86 (34:40) beim Tabellenzweiten der Basketball-Bundesliga, RP Ulm. Damit kann sich die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic nun voll und ganz auf die Aufgaben in der Eurochallenge und in der Bundesliga konzentrieren. Bester Werfer der Oldenburger war Rickey Paulding mit 18 Punkten, bei Ulm kam John Bryant zu 21 Zählern.

„Wir haben die Partie im dritten Viertel verloren“, analysierte Co-Trainer Ralph Held. In dieser Phase hätte seine Mannschaft kein Mittel gegen die starke Defensive der Ulmer gefunden. Auf der anderen Seite spielte sich Ulm in der Offensive in einen Rausch. „Der Sieg am Ende war verdient“, meinte Held, der beklagte, dass die Spieler sich 17 Ballverluste leisteten und so Ulm zusätzlich stärkten.

Die Partie hatte aus Sicht der Oldenburger schlecht begonnen. Nach der 2:0-Führung durch Ronnie Burrell übernahmen die Gastgeber die Initiative und setzten sich auf 12:2 (4. Minute) ab. Die Oldenburger vergaben ihre Würfe und hatten in der Defensive Probleme, Roderick Trice in den Griff zu bekommen. Dann kamen die Baskets ein wenig besser ins Spiel und gestalteten den Rest des ersten Viertels offen.

Schon nach 13 Minuten (15:30) sah dennoch alles nach einer klaren Pleite aus, zumal Bobby Brown in der 12. Minute schon das dritte Foul zugesprochen bekommen hatte. Die Baskets aber steckten nicht auf, stellten sich immer besser auf die Offensivaktionen der Ulmer ein und besaßen jetzt bei den Rebounds Vorteile. Punkt um Punkt holten sie auf und schafften durch den Distanzwurf von Kapitän Paulding zum 34:38 (18.) den Anschluss.

Ähnlich wie in Viertel eins lief das Spiel der Oldenburger auch in der Anfangsphase des dritten Abschnitts nicht rund. Angeführt von dem überragenden Bryant setzte sich Ulm auf 53:40 (26.) ab. Die Gastgeber hatten nun ihren Rhythmus gefunden, spielten weiter druckvoll nach vorne und hatten die Baskets voll im Griff. Am Ende des dritten Viertels war der Vorsprung der Ulmer auf über 20 Punkte (66:45) gewachsen. Damit war die Entscheidung gefallen.

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