Basketball Bundesliga:
Alba zieht gegen München und Bamberg nach

Die Basketballer aus Bamberg und München habe ihre Pflichtaufgaben eine Woche vor der Pokal-Endrunde ebenso locker gelöst wie Alba Berlin. Frankfurt musste sich im Verfolgerduell in Ludwigsburg dagegen geschlagen geben.

Frankfurt/Main Eine Woche vor der Pokal-Endrunde haben sich die beiden Topteams Brose Baskets Bamberg und Bayern München in der Basketball-Bundesliga keine Blöße gegeben. Bamberg kam bei den Crailsheim Merlins zu einem 93:53-Kantersieg und thront weiter souverän an der Tabellenspitze. München hatte beim 91:70 gegen die Löwen Braunschweig ebenfalls keine Mühe.

Am Sonntag brachte sich auch ALBA Berlin für das Cup-Wochenende in Schwung. Die Berliner kamen bei den Eisbären Bremerhaben zu einem deutlichen 97:53 und nahmen damit Revanche für die überraschende Heimniederlage im Hinspiel. Bester Werfer bei den Berlinern, die damit weiter zwei Punkte hinter den Bayern liegen, war Elmedin Kikanovic mit 20 Punkten.

Der Tabellendritte Frankfurt musste dagegen einen Rückschlag hinnehmen. Nach zuvor wettbewerbsübergreifend zwölf Siegen in Serie verloren die Fraport Skyliners am Samstagabend im Verfolgerduell bei den MHP Riesen Ludwigsburg mit 70:74. „Am Ende hat heute die bessere Mannschaft gewonnen“, lobte Frankfurts Trainer Gordon Herbert das Ludwigsburger Team, das während der Woche sehr unglücklich in der Zwischenrunde des Eurocups ausgeschieden war.

Frankfurt und Ludwigsburg haben nun jeweils 30:12 Punkte auf dem Konto, genauso wie die EWE Baskets Oldenburg. Die Niedersachsen siegten gegen die Telekom Baskets Bonn mit 99:87.

Die Brose Baskets Bamberg lassen sich derweil in der Liga weiter nicht stoppen, obwohl die Franken wegen der Dreifachbelastung in Liga, Pokal und Euroleague seit Wochen im Dauereinsatz sind. Zwei Tage nach der klaren Euroleague-Niederlage bei Vitoria in Spanien verlebte der Titelverteidiger in Crailsheim einen ruhigen Abend.

„Es ist nie leicht, 45 Stunden nach einem schweren Euroleague-Spiel und nach einer zehnstündigen Reise zu spielen“, sagte Bambergs Coach Andrea Trinchieri. „Als Trainer habe ich meinem Team für diese Leistung zu danken.“ Patrick Heckmann (21 Punkte), Lucca Staiger (19) und Darius Miller (17) bildeten das überragende Trio bei den Gästen, für die es der zwölfte Liga-Sieg nacheinander war.

Erster Verfolger der Brose Baskets (38:4) bleibt Bayern München (32:10). Die Bayern, am kommenden Wochenende Gastgeber beim Top Four, legten gegen Braunschweig bereits im ersten Viertel den Grundstein für den Sieg. Nach zehn Minuten stand es 26:12 für die Münchner, die danach nicht mehr in Gefahr gerieten. „Es war ein solides Spiel von uns“, sagte Bayern-Coach Svetislav Pesic. Die Bayern sind am Dienstag wie auch Bamberg noch einmal in der Liga gefordert, ehe sie am Samstag im Pokal-Halbfinale aufeinandertreffen.

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