Bundesliga:
Baskets feiern in erster Schicht Heimsieg

Oldenburg gewinnt 97:86 gegen Bremerhaven – Klemen Prepelic bester Werfer

Die Gastgeber taten sich gegen die abstiegsbedrohten Gäste lange schwer. Ob Chris Kramer am Sonntag spielen kann, ist noch offen.

Oldenburg Die EWE Baskets Oldenburg sind mit einem hart erkämpften Derbysieg in ihr arbeitsreiches Wochenende gestartet. Am Freitagabend setzte sich das Team mit 97:86 (44:35) gegen die Eisbären Bremerhaven durch. An diesem Sonntag (17 Uhr) trifft der Basketball-Bundesligist wiederum in der großen Arena auf die Würzburg Baskets.

„Teilweise bin ich mit der Leistung zufrieden, teilweise bin ich damit nicht glücklich“, sagte Baskets-Trainer Mladen Drijencic: „Insgesamt war es aber ein verdienter Sieg. Man muss auch sehen, unter welcher Belastung die Mannschaft derzeit steht.“

Bester Werfer der Baskets war Klemen Prepelic mit 23 Punkten. Beim inzwischen zu jedem Bundesliga-Spiel gehörenden Rätsel, welcher Baskets-Profi aufgrund der Ausländer-Regel draußen bleiben muss, hieß die Lösung wieder „Scott Machado“. Er verfolgte die Partie neben seinen Kollegen auf der Bank. Sonntag könnte dieses Schicksal Chris Kramer drohen. Er verletzte sich in der zweiten Hälfte an der Wade. Ob er gegen Würzburg einsatzfähig ist, konnte Drijencic nach Spielende noch nicht sagen.

Bei den abstiegsbedrohten Gästen feierte überraschend Philip Zwiener sein Saisondebüt. Der 30-Jährige, der im Sommer von den Baskets nach Bremerhaven zurückgekehrt war, hatte sich in der Saisonvorbereitung schwer am Knie verletzt.

Die Oldenburger, die in diesen Tagen in der kraftraubenden Sonntag-Dienstag-Freitag-Sonntag-Taktung vier Partien bestreiten, taten sich gegen die Bremerhavener zunächst etwas schwer. Mehrmals lag das Eisbären-Team von Trainer Chris Harris in Führung, obwohl die Baskets mit wechselnden Formationen viel ausprobierten. Dass die Bremerhavener kurz vor der Pause doch den Kontakt abreißen ließen, lag auch am Wurfpech des Ex-Oldenburgers Jannik Freese. Der Bremerhavener Center warf in der ersten Hälfte sechsmal auf den Korb (darunter zwei Freiwürfe), kein einziger Versuch war erfolgreich. Nach dem Seitenwechsel lief es bei Freese besser, letztlich sammelte er 16 Punkte und war so gemeinsam mit Kyle Fogg bester Werfer seiner Mannschaft.

Vor 4207 Zuschauern gelang es den Baskets in der zweiten Hälfte zunächst nicht, sich entscheidend abzusetzen. Es war vor allem Prepelic, der in den entscheidenden letzten Minuten Nervenstärke und ein gutes Auge bewies.

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