Eurocup:
Baskets ohne Druck ins Gruppenfinale

Die Oldenburger empfangen an diesem Mittwoch Ljubljana. Das Weiterkommen ist bereits sicher.

Oldenburg Noch ist der Ärger über das 75:82 gegen Würzburg am Sonntag, zugleich die erste Heimniederlage der Saison in der Basketball-Bundesliga, sowie die Wut über die schwache Schiedsrichterleistung und den verpassten Sprung auf den zweiten Tabellenplatz bei den Baskets Oldenburg nicht ganz verraucht. Da dürfte der Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic, trotz des zurzeit äußerst eng gestrickten Terminkalenders, das letzte Gruppenspiel im Eurocup an diesem Mittwoch (20 Uhr) gegen Olimpija Ljubljana in der großen EWE-Arena gar nicht mal so ungelegen kommen.

Schließlich haben die Oldenburger die Fahrkarte in die Zwischenrunde der letzten 32 Teams bereits in der Vorwoche durch den 92:83-Erfolg bei JSF Nanterre gelöst. Während das slowenische Spitzenteam aus Ljubljana (15 Meisterschaften, 19 Pokalsiege) um Forward Sasa Lesic (im Schnitt 15,6 Punkte pro Partie) und Spielmacher Zack Wright (14,3) noch einen Sieg benötigt, um im Kampf ums Weiterkommen nicht noch von Nanterre abgefangen zu werden, können die Hausherren befreit aufspielen.

„Wir gehen in ein Spiel ohne Druck“, weiß Drijencic und wird daher versuchen, in Sachen Baskets-Personal die richtige Dosierung der Einsatzzeiten zu finden: „Angesichts von fünf Spielen in zehn Tagen heißt es, meine Schlüsselspieler im Rhythmus zu halten und die Belastung nicht zu hoch werden zu lassen. Gleichzeitig haben andere Spieler sich mit ihrer Arbeit auch mehr Minuten auf dem Parkett verdient.“

Auch deshalb dürfte Chris Kramer, der gegen Würzburg wegen einer Zerrung fehlte, gegen Ljubljana noch geschont werden. Zumal am Freitag (18.15 Uhr/große EWE-Arena) bereits das nächste Punktspiel in der BBL gegen die BG Göttingen auf dem Programm steht.

Im Eurocup wird die Zwischenrunde vom 5. Januar bis 10. Februar ausgespielt. Dabei warten auf die Baskets hochkarätige Gegner. Sollten sich die Oldenburger gegen Ljubljana durchsetzen und damit Gruppendritter werden, dürfte es in der Runde der letzten 32 gegen Euroleague-Absteiger Maccabi Tel Aviv und zwei russische Teams gehen. Als Gruppenvierter träfe der Bundesliga-Fünfte wohl unter anderen auf Mailand (Euroleague-Absteiger) und Valencia.

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