Basketball:
Baskets Oldenburg kassieren in Ulm Rückschlag

Oldenburger verlieren in Ulm mit 63:80 – Schwache Leistung

Nach einer schwachen Leistung unterlagen die Oldenburger 63:80. Bei den Baskets zeigte kaum ein Spieler Normalform. Ulms Spielmacher Per Günther glänzte mit 27 Punkten.

Ulm/Oldenburg Schöne Bescherung für die EWE Baskets Oldenburg: Der Basketball-Bundesligist verlor am Mittwochabend nach einer schwachen Leistung mit 63:80 (31:48) bei RP Ulm und rutschte in der Tabelle nach der fünften Saisonniederlage auf den sechsten Platz ab.

Einen Tag vor Heiligabend war Robin Smeulders mit 13 Punkten bester Werfer seiner Mannschaft, in der sich kaum ein Akteur in Normalform präsentierte. Weiter geht es für das Team von Trainer Mladen Drijencic am Mittwoch, 30. Dezember, bei Aufsteiger Gießen 46ers.

Die schwach in die Saison gestarteten Ulmer setzen dagegen ihren Aufwärtstrend fort und schnuppern als Neunter wieder an den Playoff-Rängen. Überragender Akteur bei den Schwaben war Spielmacher Per Günther mit 27 Punkten, der Ex-Oldenburger Philipp Neumann kam auf fünf Zähler.

Vor 6200 Zuschauern in der ausverkauften Ulmer Arena verschliefen die Baskets die Anfangsphase komplett. Ohne Aggressivität und Konzentration ließen die Gäste, bei denen Smeulders für den an der Wade verletzten Nemanja Aleksandrov in der Startformation stand, den Gegner gewähren und brockten sich einen hohen Rückstand ein (6:17/6. Minute). Nach einer Auszeit berappelten sich die Oldenburger und verkürzten kurz vor dem Viertelende auf vier Zähler (16:20), ehe Ulms David Brembly mit Ablauf der Uhr einen wilden Dreier aus knapp zehn Metern Entfernung zum 23:16 für die Hausherren versenkte.

Die STatistik

Ulm Günther 27 Punkte/5 Dreier, Babb 11/1, Morgan 10, Rubit 9, Braun 8, Brembly 6/1, Neumann 5, Henry 2, Butler 2, Ferner.
Oldenburg Smeulders 13, Paulding 10/2, Duggins 10/2, Qvale 8, D. Kramer 7/1, Machado 6, C. Kramer 5/1, Prepelic 4, Schwethelm.
Trefferquote Feld Ulm 46 Prozent/Oldenburg 37.
Rebounds Ulm 38/Oldenburg 34.

Nach 13 Minuten brachte Brian Qvale sein Team abermals auf vier Punkte heran (22:26), doch erneute Fehler verhinderten eine Fortsetzung der Aufholjagd. Ulm übernahm wieder das Kommando und zog bis zur Halbzeitpause deutlich davon (48:31). Das große Problem der Oldenburger war die mangelnde Treffsicherheit, was nur zum Teil der guten Defensive der Gastgeber geschuldet war. Die Baskets ließen auch viele offene Würfe aus und schafften es viel zu selten, ihren Center Qvale unter dem Korb in Position zu bringen. Auf der anderen Seite glänzten die Ulmer mit einer starken Trefferquote aus dem Feld (61 Prozent zur Halbzeit).

Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste wesentlich engagierter zu Werke und kämpften sich zurück in die Partie. Als Vaughn Duggins zu Beginn des Schlussviertels zum 55:62 traf, schien sich eine Wende anzubahnen. Doch die Hoffnung der Gäste währte nur kurz, am Ende ließen sich die Oldenburger sogar von den spielfreudigen Ulmern vorführen.


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