Eurocup Gegen Straßburg:
Baskets setzen zum nächsten Höhenflug an

Ab 20.45 Uhr geht es heute im Achtelfinal-Rückspiel gegen das französische Spitzenteam. Der Coach warnt: „Der Hinspiel-Erfolg ist kein Ruhepolster.“

Oldenburg Die Euphorie ist riesig, die Aufgabe im K.o.- Spiel äußerst diffizil, aber der erstmalige Einzug in die Runde der letzten Acht auf europäischer Ebene in greifbarer Nähe: Angesichts dieser pikanten Konstellation erwarten die EWE Baskets Oldenburg an diesem Dienstag im Achtelfinal-Rückspiel des Eurocups gegen SIG Straßburg ein volles Haus. Wenn die Partie des zurzeit so formstarken Basketball-Bundesligisten gegen das französische Spitzenteam um den Einzug ins Viertelfinale um 20.45 Uhr (Oeins) beginnt, dürfte die kleine EWE-Arena erstmals in der Geschichte der internationalen Auftritte der Baskets mit 3148 Zuschauern restlos ausverkauft sein. Und Kapitän Ricky Paulding und Co. wäre damit echte Europapokal-Atmosphäre sicher.

Durch den ebenso überraschenden wie verdienten 78:76-Hinspielerfolg vor einer Woche bei den heimstarken Straßburgern, die zu Hause zuvor unter anderen die Euroleague-Schwergewichte Fenerbahçe Istanbul und Real Ma­drid bezwungen hatten, haben die Spieler von Mladen Drijencic die Tür zum Viertelfinale ein gutes Stück weit aufgestoßen. „Der Hinspiel-Erfolg ist kein Ruhepolster“, warnt der Baskets-Coach aber und erwartet mit Blick auf die „hohe individuelle Klasse“ der Gäste erneut ein enges und intensives Spiel: „Wir müssen an beiden Enden des Parketts eine Bestleistung abliefern – und das kann nur mit der Unterstützung unseres Publikums funktionieren. Jetzt gilt es!“

Teamgeist, Leidenschaft, Energie, Emotionen, Entschlossenheit, Willen, Fokus und harte Arbeit. Das seid ihr, das sind wir, das ist Oldenburg! Lasst uns Morgen gemeinsam den Traum vom Viertelfinale des Eurocup Basketball verwirklichen. #dasistoldenburg Musik: Alex - Improvisation on sunday

Posted by EWE Baskets Oldenburg on Montag, 29. Februar 2016

Dabei können sich die Oldenburger im Rückspiel sogar eine hauchdünne Niederlage mit einem Punkt erlauben, um das Weiterkommen zu sichern. Auch bei einem Sieg oder Unentschieden (aufgrund des Modus’ mit Hin- und Rückspiel in der K.o.-Runde möglich) wären die Baskets sicher weiter.

Bei einer Niederlage mit zwei Punkten würde indes eine Verlängerung von fünf Minuten folgen – unabhängig davon, ob die Franzosen auswärts mehr Punkte erzielt haben als die Oldenburger im Hinspiel. Gewinnen die Gäste aus dem Elsass indes mit mehr als zwei Punkten Unterschied, haben sie das begehrte Ticket in die Runde der besten Acht gelöst.

Die große Stärke der Oldenburger in dieser Saison ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Sicherlich ragte Routinier Rickey Paulding (33) im Hinspiel mit 24 Punkten heraus. Doch immer wieder übernehmen auch andere Akteure Verantwortung, wenn einer der Leistungsträger einmal einen schwachen Tag erwischt – wie etwa Klemen Prepelic (23), der im Hinspiel ohne Fortune bei seinen Würfen agierte.

Trotz der aktuell hohen physischen Belastung für die Spieler holten sich die Baskets am Freitagabend mit dem 103:86-Heimerfolg gegen Hagen und damit fünften Bundesliga-Sieg in Serie weiteres Vertrauen in die eigenen Stärken. An diesem Dienstag müssen sie sich nun auf eine aggressive Verteidigung der Franzosen einstellen.

Ähnlich wie die Oldenburger setzt auch Straßburg im Angriff vor allem auf Team-Basketball. Dabei kehrt Aufbauspieler Lou Campbell, der in der Saison 2010/2011 das Trikot der Baskets trug, an seine alte Wirkungsstätte zurück. Weiterer Leistungsträger im Kader von Trainer Vincent Collet ist der ehemalige NBA-Profi Rodrigue Beaubois, der 2011 an der Seite von Dirk Nowitzki den NBA-Titel gewann.

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Henning Busch

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