Eurocup:
Baskets treffen im Achtelfinale auf Straßburg

Bereits qualifizierte Oldenburger verlieren zum Zwischenrunden-Abschluss in Valencia 62:77

Valencia/Oldenburg Die EWE Baskets Oldenburg haben die Eurocup-Zwischenrunde mit einer Niederlage abgeschlossen. Das 62:77 (35:40) bei Valencia Basket am Mittwochabend ließ sich für den Basketball-Bundesligisten aber leicht verschmerzen, weil der Gruppensieg bereits vorher perfekt war. Rickey Paulding erzielte die meisten Punkte (20) für den deutschen Pokalsieger, der in der Bundesliga an diesem Sonnabend (20.30 Uhr/große EWE-Arena) auf Bonn trifft.

Weitaus spannender als das Ergebnis des Valencia-Spiels gestaltete sich aus Oldenburger Sicht die Frage, wer der Gegner im Achtelfinale sein würde. Die Antwort lag am frühen Abend vor, nachdem Straßburg IG in Saratov (Russland) verloren hatte und somit als Zweiter der Gruppe H feststand.

Die Statistik zum Spiel in Valencia

Valencia Stefansson 1, Trias, Diout 10, Sato 3/1 , Lucic 2, Dubljevic 9, Vives 10/2, Martinez 10/2, San Emeterio 1, Shurna 13/1, Hamilton 16/3, Sikma 2. Oldenburg C. Kramer 8/1, Machado 3/1, Wimberg, D. Kramer 2, Smeulders 2, Prepelic 1, Lockhart 1, Paulding 20/3, Aleksandrov 6/2, Schwethelm 3/1, Qvale 10, Duggins 6.
Rebounds Valencia 43/Oldenburg 25.
Zuschauer 7800.

Die Franzosen empfangen die Baskets am 23. oder 24. Februar zum Hinspiel, eine Woche später (1./2. März) folgt in der kleinen EWE-Arena in Oldenburg die entscheidende Partie um den Einzug ins Viertelfinale. Straßburg belegt in der französischen Liga momentan Rang zwei, in Louis Campbell (37) zählt ein Ex-Baskets-Spieler zur Mannschaft aus dem Elsass.

Im Achtelfinale kommt es außerdem zu einem deutsch-deutschen Duell zwischen Bayern München und Alba Berlin. Für Valencia war der Erfolg über die Baskets wertlos – weil Limoges CSP zeitlich gegen Thessaloniki gewann, verpassten die in der Gruppe I favorisierten Spanier als Dritter überraschend die K.o.-Runde.

Obwohl es für die Oldenburger um nichts mehr ging, verzichtete Trainer Mladen Drijenic in Valencia auf große personelle Experimente. Neben Chris Kramer, Paulding, Nemanja Aleksandrov und Brian Qvale stand der zuletzt in der Liga nicht berücksichtigte Scott Machado in der Anfangsformation.

Vor 7800 Zuschauern, darunter auch einige Baskets-Fans, gestaltete der Bundesligist die Partie beim Tabellenführer der spanischen Liga zunächst ausgeglichen. Kurz vor der Pause glich Kramer zum 33:33 aus. Im dritten Viertel lief bei den Oldenburgern dann aber nicht mehr viel zusammen, Valencia setzte sich entscheidend ab.

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Christopher Deeken

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11.02.2016
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