Eurocup:
Baskets verpassen letzten Wurf

75:77 gegen Ljubljana – Ticket für Zwischenrunde war bereits gebucht

Die Oldenburger traten ohne drei Stammkräfte an. In der nächsten Runde geht es gegen Valencia und Saloniki, der dritte Gegner wird an diesem Freitag ermittelt.

Oldenburg Die EWE Baskets Oldenburg haben die Vorrunde im Eurocup mit einer Niederlage abgeschlossen. Der von drei Ausfällen geschwächte Basketball-Bundesligist unterlag am Mittwochabend Olimpija Ljubljana aus Slowenien mit 75:77 (30:45) und beendete die Gruppe A damit auf Rang vier – weil sie jedoch schon vor der Partie für die Zwischenrunde qualifiziert waren, hielt sich der Ärger bei den Oldenburgern in Grenzen.

Die STatistik zum Spiel

Oldenburg Machado, Wimberg, D. Kramer 16 /4, Smeulders 2, Lockhart 10, Paulding 10/1, Schwethelm 6/1, Qvale 17, Duggins 14, Bacak.

Ljubljana Wright 14/2, Rupnik, Hrovat 4, Nikolic 10/2, Vucetic, Lesic 18/2, Zagorac 23/5, Mahkovic 4/1, Zakis 4, Cancar.

Vor 2283 Zuschauern in der großen EWE-Arena avancierte Brian Qvale mit 17 Punkten zum besten Werfer. In der Runde der letzten 32 Mannschaften startet der Pokalsieger ab dem 5. Januar in der Gruppe I, wo in Valencia Basket (Spanien) und PAOK Saloniki (Griechenland) bereits zwei Gegner feststehen.

Der dritte Kontrahent der Oldenburger wird ein Absteiger aus der Basketball-Königsklasse Euroleague sein, die Entscheidung fällt an diesem Freitag. Nach derzeitigem Stand träfe der Bundesligist auf Armani Mailand aus Italien. Bei einem Sieg gegen Ljubljana und Platz drei in der Vorrundengruppe hätten die Baskets weite Reisen zu den russischen Teams Kasan und Novgorod sowie nach Israel gedroht.

Gegen Ljubljana, das ebenfalls das Ticket für die Zwischenrunde buchte, hatte Trainer Mladen Drijencic auf Nemanja Aleksandrov (Wadenverletzung) und Chris Kramer verzichtet. Der Aufbauspieler fing sich nach überstandener Wadenzerrung einen Grippevirus ein und war geschwächt. Ein Einsatz an diesem Freitag (18.15 Uhr) im Bundesliga-Spiel gegen die BG Göttingen ist fraglich. Zudem wurde Klemen Prepelic aufgrund der hohen Belastung in den vergangenen Wochen geschont.

Drijencic gönnte in Dennis Kramer, Dominic Lockhart und Jan Niklas Wimberg seinen Bankspielern reichlich Spielzeit, welche die Gelegenheit für gute Aktionen nutzten. Vor allem Kramer glänzte mit 16 Punkten und vier verwandelten Dreiern.

Nach einem deutlichen Rückstand zur Pause (30:45) steigerten sich die Oldenburger nach Wiederbeginn erheblich und starteten eine Aufholjagd, die aber nicht von Erfolg gekrönt war. Beim Stand von 75:77 hatten die Gastgeber den letzten Angriff der Partie, verloren dabei aber die ablaufende Uhr aus dem Blick. So verpassten die Baskets den letzten Wurf, der zum Sieg und zu Platz drei in der Gruppe hätte führen können. „Das war nicht das, was wir vorher besprochen hatten“, meinte Drijencic.

Es blieb ein fader Beigeschmack: Bei einem Oldenburger Erfolg wären die Franzosen von JSF Nanterre in die nächste Runde eingezogen.


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Die Oldenburger traten ohne drei Stammkräfte an. In der nächsten Runde geht es gegen Valencia und Saloniki, der dritte Gegner wird an diesem Freitag ermittelt.
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17.12.2015
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