Basketball:
Baskets-Wiedersehen mit Schaffartzik

Ex-Oldenburger mit Limoges Gegner im Eurocup – Auftakt am 6. Januar

Oldenburg Für die EWE Baskets Oldenburg kommt es in der Zwischenrunde des Eurocups zu einem Wiedersehen mit Heiko Schaffartzik. Der Basketball-Nationalspieler sicherte sich mit seiner französischen Mannschaft CSP Limoges den noch vakanten Platz in der Gruppe I der Runde der letzten 32 Teams.

Limoges verpasste in der Königsklasse Euroleague zwar das Weiterkommen, erreichte aber durch einen Sieg am Freitagabend im letzten Vorrundenspiel gegen Armani Mailand noch den fünften Platz und darf somit im kommenden Jahr weiterhin international spielen – wenn auch eine Etage tiefer.

Schaffartzik (31), der in der Saison 2006/07 für Oldenburg spielte, war im vergangenen Sommer von Bayern München zum französischen Vizemeister gewechselt. Sportlich erfüllte der Aufbauspieler die Erwartungen, abseits des Parketts sorgte er zuletzt aber für negative Schlagzeilen, als er nach einer durchzechten Nacht in der Ausnüchterungszelle landete.

Am Mittwoch, 6. Januar, empfängt Limoges die Baskets zum Auftakt der Zwischenrunde. Spielbeginn ist um 19 Uhr. Eine Woche später, am 12. oder 13. Januar, bestreiten die Oldenburger ihr erstes Heimspiel – zu Gast ist dann das spanische Spitzenteam Valencia Basket. Dritter Gruppen-Konkurrent des deutschen Pokalsiegers ist PAOK Saloniki aus Griechenland. Die Zwischenrunde endet am 9./10. Februar, die ersten zwei Teams qualifizieren sich für die K.o.-Phase.

Aktuell streben die Oldenburger einen erfolgreichen Jahresabschluss in der Bundesliga an. Nach dem 85:72-Erfolg am Freitagabend gegen die BG Göttingen genossen die Profis ihr freies Wochenende und sammelten so Kraft für das Auswärtsspiel bei RP Ulm an diesem Mittwoch (20.30 Uhr). Die ambitionierten Ulmer kamen nach einem schwachen Saisonstart zuletzt immer besser in Schwung und setzten sich am Sonnabend mit 88:77 beim Mitteldeutschen BC durch.

Meister Bamberg verteidigte derweil die Tabellenführung durch ein 80:61 gegen die Baskets Würzburg. Schlusslicht bleiben die Eisbären Bremerhaven, die beim 89:96 gegen Phoenix Hagen ihre zwölfte Saisonniederlage kassierten. 22 Punkte von Kyle Fogg reichten den Eisbären nicht zum dringend benötigten Erfolgserlebnis im Abstiegskampf.

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