Heimspiel In Oldenburg:
Baskets wollen Höhenflug im Eurocup fortsetzen

Achtelfinal-Teilnahme in greifbarer Nähe

Der Basketball-Bundesligist empfängt an diesem Dienstag Paok Thessaloniki. Die Achtelfinal-Teilnahme ist in greifbarer Nähe.

Oldenburg Der Traum von der Titelverteidigung im deutschen Pokalwettbewerb ist geplatzt. Doch rund 48 Stunden später bietet sich den EWE Baskets Oldenburg schon die große Chance zur prompten Frustbewältigung – noch dazu auf internationaler Bühne. So empfängt der Basketball-Bundesligist an diesem Dienstag in der Eurocup-Zwischenrunde, in der sich das Team von Trainer Mladen Drijencic zuletzt in besserer Form als bei der 68:80-Pokalpleite am Sonntagabend bei den Frankfurt Skyliners präsentiert hat, Paok Thessaloniki.

Das Rückspiel gegen den griechischen Vertreter, den die Oldenburger im Hinspiel vor einer Woche überraschend klar mit 81:68 bezwangen, beginnt um 20 Uhr in der kleinen EWE-Arena. Wegen des angekündigten Besuchs von Fan-Gruppen des Gegners – erwartet werden rund 120 griechische Anhänger – wird Zuschauern geraten, möglichst früh zu erscheinen. Der Einlass beginnt um 19 Uhr.

Mit einem erneuten Sieg im Rückspiel würden die Baskets das Tor ins Achtelfinale des Eurocups wieder ein Stückchen weiter aufstoßen. Im Falle einer Rückspiel-Niederlage gilt es, diese mit Blick auf das 13-Punkte-Polster aus dem Hinspiel und den direkten Vergleich möglichst niedriger ausfallen zu lassen.

Doch leichter geplant, als getan: Zumal die Griechen, anders als vor sieben Tagen, diesmal insbesondere unter den Körben wegen der erwarteten Rückkehr des im Hinspiel noch verletzten Centers Sofoklis Schortsanitis (30) eine ganz andere Präsenz an den Tag legen dürften. Das 2,08 m große und 156 kg schwere Kraftpaket, das 2006 mit der griechischen Nationalmannschaft Vize-Weltmeister wurde, bringt es im Eurocup bisher auf 14,6 Punkte und 4,9 Rebounds pro Spiel.

„Schortsanitis wird dem Spiel der Griechen eine andere Dimension geben“, rechnet Drijencic nun mit erheblich mehr Gegenwehr sowie taktischer Variabilität: „Wir müssen uns auf verschiedene Spielstile einstellen.“

Auf eigener Seite hofft der Baskets-Coach auf eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Pokalspiel sowie auf die Rückkehr des gegen Frankfurt noch zwangspausierenden Klemen Prepelic (Rückenprobleme). Zudem setzt er auf eine stimmungsvolle Europapokal-Atmosphäre in der Arena: „Angesichts des engen Spielplans werden auch unsere Fans zum besonderen Faktor. Sie können uns pushen, und uns auf ein höheres Energielevel heben.“

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Henning Busch

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