Basketball:
Baskets wollen in Lücken stoßen

Oldenburg empfängt Tübingen zum ersten Heimspiel des Jahres

Bei den Tübingern sitzt seit Kurzem der Ex-Oldenburger Tyron McCoy auf der Trainerbank. Die Gäste haben große Probleme in der Defensive.

Oldenburg Nach dem gelungenen Jahresabschluss am Silvestervorabend bei den Gießern 46ers (88:79) steht für die EWE Baskets Oldenburg an diesem Sonnabend das erste Heimspiel in 2016 an. Ab 20.30 Uhr sind die Tigers Tübingen zu Gast in der großen EWE-Arena.

In der Heimspielstätte des deutschen Pokalsiegers begeisterte in den vergangenen Tagen das „Feuerwerk der Turnkunst“ das Publikum – jetzt wollen die Schützlinge von Trainer Mladen Drijencic mit einem basketballerischen Feuerwerk nachlegen. Die Fans dürfen auf eine Partie mit vielen Punkten hoffen, denn Oldenburg und Tübingen gehören mit im Schnitt mehr als 80 erzielten Zählern pro Spiel zu den offensivstärksten Mannschaften der Liga. In der Tabelle rangieren die viertplatzierten Baskets jedoch deutlich vor den Schwaben, die vor dem letzten Hinrundenspieltag als 15. nur zwei Ränge vor dem ersten Abstiegsplatz liegen.

Die Rollen sind bei der Rückkehr von Baskets-Legende Tyron McCoy also klar verteilt. Der US-Amerikaner, der von Ende 2001 bis Mitte 2007 das Oldenburger Trikot trug, ist erst seit wenigen Tagen neuer Trainer der Tübinger. Am 28. Dezember wurde der 43-Jährige als Nachfolger von Igor Perovic vorgestellt, der kurz vor Weihnachten als Chefcoach der Tigers zurückgetreten war.

Zum Einstand von McCoy blieb Tübingen beim 73:87 gegen den FC Bayern jedoch chancenlos und kassierte die sechste Niederlage in Serie. Deutlich zu Tage traten in dieser Partie die Tübinger Defensivprobleme, insbesondere unter dem Korb. Auch die Baskets werden versuchen, ihren Center Brian Qvale so oft es geht in Position zu bringen, um die Lücken in der gegnerischen Zone auszunutzen. „Wir dürfen die Tübinger nicht unterschätzen. Normalerweise setzt ein Trainerwechsel immer neue Kräfte frei“, sagte Drijencic.

Prominenester Akteur bei den Gästen ist Jared Jordan. Der während seiner Bonner Zeit (2011-2014) als bester Spielmacher der Liga geltende US-Amerikaner war im November vereinslos gewesen und überraschend nach Tübingen gewechselt. Seitdem zieht der 31-Jährige in bekannter Manier die Strippen im Angriff seines Teams. Mit zehn Vorlagen pro Spiel führt Jordan die ligaweite Statistik in dieser Kategorie an.

Leserkommentare

Kommentieren Sie diesen Artikel

Über den Autor

Christopher Deeken

Redakteur
Sportredaktion
Tel.: 0441 9988 2031
Fax: 0441 9988 2039

Artikel

Mehr zu ...

Newsletter

Das Team vom NWZonline Newsletter

MONTAGS BIS FREITAGS

die wichtigsten Nachrichten vom Tage in Ihrem Postfach.
article
93b97aea-b074-11e5-bd83-ef88a1bf5821
Basketball
Baskets wollen in Lücken stoßen
Bei den Tübingern sitzt seit Kurzem der Ex-Oldenburger Tyron McCoy auf der Trainerbank. Die Gäste haben große Probleme in der Defensive.
http://www.nwzonline.de/baskets/baskets-wollen-in-luecken-stossen_a_6,0,2307633672.html
02.01.2016
http://www.nwzonline.de
EWE Baskets,Basketball
EWE Baskets

Sport

Champions-League-Auslosung

Bayern und Dortmund spielen gegen Madrid

Monaco Der eine Verein muss gegen Atlético ran, der andere gegen Real. Und auch Mönchengladbach hat ein Schwergewicht erwischt. Für die deutschen Klubs beginnt die Champions League mit harten Gegnern. Nur Leverkusen hat es vermeintlich einfach.