Oldenburg Empfängt Bonn:
Drei Antreiber beflügeln Baskets

Chris Kramer, Vaughn Duggins und Klemen Prepelic sorgen für Schwung bei den Baskets. Bonns Trainer warnt vor Oldenburgs Offensive.

Oldenburg Das Prädikat „Dampfmacher“ war bei den EWE Baskets Oldenburg in den vergangenen Jahren allein Chris Kramer vorbehalten. „Kanonenkugel auf zwei Beinen“ lautet eine liebevolle Beschreibung des nimmermüden US-Amerikaners, der so gern im Hochgeschwindigkeitstempo vom einen zum anderen Ende des Basketball-Felds rast und Gegenspieler dabei wie Statisten stehen lässt.

Doch im Laufe dieser Saison hat der 27-Jährige in seiner Rolle als Antreiber mannschaftsinterne Konkurrenz bekommen: Neben Kramer sorgen auch Klemen Prepelic und Vaughn Duggins regelmäßig für rasante und spektakuläre Aktionen im Spiel der Oldenburger.

Eisbären gegen Alba in Bremen

Vor großer Kulisse tragen die Eisbären Bremerhaven an diesem Sonntag (15 Uhr) ihr Heimspiel gegen Alba Berlin aus. Für die Partie gegen den Hauptstadtclub weichen die Eisbären von der Stadthalle Bremerhaven in die ÖVB-Arena nach Bremen aus. Am Freitag waren rund 8000 Karten verkauft.

Ein brandgefährliches Trio, auf das Trainer Mladen Drijencic vermutlich auch im Bundesliga-Heimspiel gegen die Baskets Bonn an diesem Sonnabend (20.30 Uhr/Sport 1) in der großen EWE-Arena setzen wird. Zumindest konnte sich Scott Machado am vergangenen Mittwoch bei seinem zwölfminütigen Auftritt bei der bedeutungslosen 62:77-Niederlage im abschließenden Eurocup-Zwischenrundenspiel in Valencia nicht für einen Einsatz gegen den ewigen Rivalen aus Bonn empfehlen. Vieles spricht deshalb dafür, dass es erneut den US-Amerikaner erwischt, wenn sich Drijencic entscheiden muss, welchen seiner sieben ausländischen Profis er in der Liga aus dem Kader streicht.

Die Offensiv-Stärke der Oldenburger imponiert auch Bonns Trainer Carsten Pohl. „Da geht es für unsere Verteidigung ans Eingemachte“, sagt der 50-Jährige, der seit der Beurlaubung von Mathias Fischer kurz vor Weihnachten das Sagen an der Seitenlinie der Rheinländer hat. Fischers Demission war eine beispiellose Serie von 14 Pflichtspielniederlagen am Stück vorausgegangen. Doch auch mit neuem Coach und einigen nachverpflichteten Spielern blieb die Trendwende aus: Unter Pohl gewannen die Bonner drei von acht Partien und finden sich als Tabellen-13. im grauen Tabellenmittelfeld jenseits von Gut und Böse wieder.

Oldenburg und Bonn treffen bereits zum vierten Mal in dieser Saison aufeinander: In der Eurocup-Vorrunde gewann jedes Team je einmal, im Bundesliga-Hinspiel feierten die Oldenburger einen 85:77-Auswärtssieg.

Wir treffen heute auf die Telekom Baskets Bonn. Sichert euch noch ein Ticket, kommt in die große EWE Arena und unterstützt uns.

Posted by EWE Baskets Oldenburg on Samstag, 13. Februar 2016


     www.nwzonline.de/ewebaskets 

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Christopher Deeken

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