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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Ex-Oldenburger findet Nestwärme

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Basketball:
Ex-Oldenburger findet Nestwärme in Würzburg

Würzburg/Oldenburg Es wirkte wie ein Schritt zurück, als Maurice Stuckey im vergangenen Sommer von den EWE Baskets Oldenburg zu den Baskets Würzburg wechselte. Schließlich verließ der Basketball-Profi einen Stammgast der Playoffs, um sich den gerade in die Bundesliga zurückgekehrten Franken anzuschließen. Doch vor dem Duell zwischen Würzburg und Oldenburg an diesem Sonnabend (20.30 Uhr/Sport 1) lässt sich feststellen, dass Stuckey mit seiner Rückkehr zu dem Club, bei dem er einst den Durchbruch im Profibereich geschafft hatte, goldrichtig lag.

Der 25-Jährige zählt in Würzburg zu den Leistungsträgern und ist zudem einer der Publikumslieblinge beim überraschend starken Aufsteiger, der sich als Tabellen-8. momentan auf Playoff-Kurs befindet. Die NWZ  und die Main-Post hatten im Juni 2015 bereits exklusiv über Stuckeys Wechsel berichtet, als sich die beiden Clubs noch in Schweigen hüllten. Als der Transfer dann auch offiziell vermeldet wurde, löste dies in Würzburg große Euphorie aus – die Anhänger empfingen den Aufbau- und Flügelspieler wie einen verlorenen Sohn.

Beliebt war der einsatzfreudige und dynamische Stuckey auch bei den Oldenburger Fans. Doch die Nestwärme, wie er sie nun in seiner alten und neuen Heimat genießt, fand der gebürtige Augsburger im Norden nicht vor. Dies lag vor allem an der sportlich schwierigen vergangenen Saison der Oldenburger, die im Verein mächtig auf die Stimmung drückte und Trainer Sebastian Machowski schließlich den Job kostete.

Unter Machowskis Nachfolger Mladen Drijencic nahm Stuckeys Spielzeit rapide ab, der 25-Jährige passte nicht ins taktische Konzept des neuen Trainers. Nach der Saison setzten sich beide Seiten zusammen und einigten sich auf eine Auflösung des eigentlichen noch ein Jahr gültigen Vertrags. „Es gab überhaupt kein böses Blut zwischen Oldenburg und mir. Wir sind uns aber einig gewesen, dass wir unterschiedliche Vorstellungen von meiner künftigen Rolle hatten“, sagte Stuckey, der in Würzburg rund 22 Minuten pro Spiel auf dem Parkett steht (8,4 Punkte).

Im Hinspiel Mitte Dezember fehlte Stuckey verletzt, was seine Mannschaft nicht davon abhielt, den Oldenburgern beim 82:75 die bisher einzige Heimniederlage der Saison beizubringen. „Daran erinnern wir uns noch gut“, meinte Oldenburgs Coach Drijencic, dessen Team seinerzeit auch mit den Umständen der Niederlage haderte. So waren die Oldenburger nach dem vierten Spiel binnen acht Tagen erkennbar müde, zudem übte Clubchef Hermann Schüller harsche Kritik an der Schiedsrichterleistung, was ihm eine Geldstrafe der Liga einbrachte.

Nun brennen die Oldenburger auf Revanche gegen die Würzburger, die zuletzt etwas schwächelten und nur zwei der vergangenen sechs Spiele gewinnen konnten. Als zusätzliche Motivationshilfe dient den Gästen der mögliche Sprung auf Platz zwei der Tabelle. Bei einer Niederlage des FC Bayern im Spitzenspiel gegen Frankfurt würden die Oldenburger mit einem Sieg an den momentan punktgleichen Münchnern vorbeiziehen.