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Basketball:
Hoher Rückstand rüttelt Baskets wach

Tübingen/Oldenburg Es waren gerade einmal zwölf Minuten gespielt, da sah sich Mladen Drijencic genötigt, seinen Spielern eindringlich ins Gewissen zu reden. „Wir sind dabei, dieses Spiel zu verlieren“, rief der erzürnte Trainer der EWE Baskets Oldenburg am Sonnabendabend in der Auszeit seinen Schützlingen zu, die die Anfangsphase der Partie bei den Tigers Tübingen kollektiv verschlafen hatten und zu diesem frühen Zeitpunkt bereits deutlich mit 16 Zählern (12:28) im Hintertreffen lagen.

Der Weckruf des Trainers verfehlte seine Wirkung nicht: Die Oldenburger Bundesliga-Basketballer spielten fortan wesentlich konzentrierter, holten den Rückstand noch bis zur Halbzeitpause auf und feierten am Ende einen 81:75 (40:40)-Auswärtssieg bei den Tigers Tübingen. Center Brian Qvale avancierte mit 16 Punkten zum besten Werfer des Pokalsiegers, der diesmal deutlich mehr Mühe mit den Tübingern hatte als beim 103:72-Kantersieg im Hinspiel zu Beginn des Jahres.

Die Statistik zum Spiel in Tübingen

Tübingen Mihailovic 18 Punkte/2 Dreier, Radosavljevic 15, Buford 12/2, Green 10, Fitzpatrick 8/2, Agva 7, Jordan 5/1, Nadjfeji, Sanders, Albus n.e.
Oldenburg Qvale 16, Paulding 15/2, C. Kramer 14/4, Duggins 12/1, Aleksandrov 7/1, Machado 6, D. Kramer 5, Schwethelm 5/1, Smeulders 1, Wimberg, Lockhart n.e. Rebounds Tübingen 36/Oldenburg 29.
Ballverluste Tübingen 13/Oldenburg 10.
Trefferquote Dreier Tübingen 33 Prozent/Oldenburg 45 Prozent.

Durch den Arbeitssieg bei den abstiegsgefährdeten Schwaben sammelten die Baskets wichtige Punkte im Kampf um die Playoffplätze und zugleich Selbstvertrauen für die wichtige Eurocup-Partie gegen Limoges CSP an diesem Mittwoch (20 Uhr), wo das Team mit einem Sieg den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen kann.

Gegen den französischen Meister hoffen die Oldenburger wieder auf das Mitwirken von Klemen Prepelic, der in Tübingen erneut wegen seiner Rückenprobleme zuschauen musste. Durch Prepelic’ Ausfall erhielt Scott Machado in der mit 3132 Zuschauern ausverkauften Paul-Horn-Halle eine weitere Bewährungschance. Der Spielmacher, der in dieser Saison bislang selten überzeugen konnte, stand zwar nur 18 Minuten auf dem Parkett, leistete aber einen wichtigen Beitrag zur Aufholjagd der Oldenburger.

So war es Machado, der nach dem 12:28-Rückstand zu Beginn Ordnung ins Spiel der Gäste brachte und mit zwei eigenen schnellen Korberfolgen den Anschluss wiederherstellte. In der Folge tauten auch Chris Kramer und Vaughn Duggins auf, die beiden Dampfmacher sorgten mit ihren Punkten für einen ausgeglichenen Pausenstand (40:40) und gingen auch in der überlegen geführten zweiten Halbzeit voran.

Drijencic sprach nach der Schlusssirene von einem „Kraftakt“, und auch Duggins war die Erleichterung über den hart erkämpften Erfolg nach dem unheilvollen Beginn anzumerken. „In der ersten Halbzeit habe ich zwischendurch befürchtet, dass wir hier mit 20 Punkten untergehen“, meinte der US-Amerikaner, der seine Profikarriere in Tübingen begonnen hatte und erstmals in seine alte Heimat zurückgekehrt war.

„Für Vaughn war es sehr emotional, wieder hier zu spielen. Das war nicht so leicht für ihn. Aber als es am Ende eng wurde, hat er wichtige Punkte gemacht“, sagte Drijencic. „Ich war sehr nervös, aber das Team hat mir geholfen“, sagte Duggins, der letztlich auf zwölf Punkte und fünf Vorlagen kam.

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