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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Oldenburger setzen zum Sprung an

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Heute Baskets Im Eurocup:
Fertigmachen fürs Achtelfinale

Oldenburg Mit dem Europapokal unterhielten die EWE Baskets Oldenburg in den vergangenen Jahren wahrlich keine Liebesbeziehung. Der Blick in die Historie des Bundesligisten auf europäischem Basketball-Terrain fällt ziemlich ernüchternd aus – abgesehen vom dritten Platz in der Euro-Challenge in der Saison 2012/13 rissen die Baskets im internationalen Geschäft keine Bäume aus.

Die laufende Spielzeit bildet in dieser Hinsicht eine rühmliche Ausnahme. Die Oldenburger sorgen im Eurocup für reichlich Furore und schicken sich nun an, zum ersten Mal in ihrer Clubgeschichte die K.o.-Runde des zweitwichtigsten europäischen Wettbewerbs zu erreichen. Ein Sieg im Heimspiel gegen den französischen Meister Limoges CSP an diesem Mittwoch (20 Uhr/große EWE-Arena) würde den deutschen Pokalsieger vorzeitig ins Achtelfinale katapultieren.

Bei einer Niederlage ginge es in der kommenden Woche am letzten Zwischenrundenspieltag bei Valencia Basket um alles oder nichts. Um ein Endspiel beim unangefochtenen Tabellenführer der spanischen Liga reißt sich bei den Oldenburgern jedoch niemand, die Verhältnisse sollen bereits an diesem Mittwoch geklärt sein.

Die Hoffnung bei den Baskets auf einen erneuten glanzvollen Abend ist groß, genauso wie der Respekt vor Limoges. Die nach der Vorrunde aus der Königsklasse Euroleague in den Eurocup abgestiegenen Franzosen blieben in der heimischen Liga als Elfter zwar bisher weit hinter den eigenen Erwartungen zurück, befinden sich aber seit einem Wechsel auf der Trainerbank im Aufwind. Unter Dusko Vujosevic, der Mitte Januar die Nachfolge des nach der Heimniederlage gegen die Baskets (78:87) entlassenen Philippe Herve antrat, präsentiert sich die Mannschaft wie ausgewechselt. Mit gleich zwei Siegen gegen Valencia fügte das Team den Spaniern ihre bislang einzigen beiden Saisonniederlagen zu.

„Limoges ist wie ein Euroleague-Team besetzt“, meinte Baskets-Coach Mladen Drijencic. Vor allem im Aufbau haben die Gäste in Bo McCalleb (früher FC Bayern), Leo Westermann (2015 Europameister mit Frankreich) und dem Ex-Oldenburger Heiko Schaffartzik (Kapitän des deutschen Nationalteams) große Qualität zu bieten.

Diesem Star-Aufgebot wollen die Hausherren mit Leidenschaft und mannschaftlicher Geschlossenheit begegnen. Zudem dürfte viel davon abhängen, ob Chris Kramer an seine zuletzt gezeigten Gala-Vorstellungen anknüpfen kann. Aus der Distanz könnte Klemen Prepelic für wichtige Punkte sorgen – der Slowene, der zuletzt mit Rückenproblemen ausgefallen war, steht vor der Rückkehr in den Kader.