Basketball:
Vaterfreuden verleihen Smeulders viel Rückenwind

Baskets-Profi vor Spiel in Berlin selbstbewusst – „Können mit Sieg großen Schritt machen“

Oldenburg Wenn die EWE Baskets Oldenburg an diesem Sonnabend (18.30 Uhr)  bei Alba Berlin gastieren, können sie auf einen ausgeschlafenen Robin Smeulders zählen. Der Basketball-Profi ist zwar vor einer Woche zum ersten Mal Vater geworden, die Nachtruhe des 28-Jährigen ist davon aber kaum beeinträchtigt. „Nachts steht meine Frau auf, ich kümmere mich dann tagsüber mehr um das Baby“, erzählt Smeulders am Donnerstag und ergänzt: „Es läuft super. Alle sind topfit.“

Damit Smeulders am vergangenen Freitagabend dabei sein konnte, als Ehefrau Angela das Töchterchen Rosalie zur Welt brachte, hatten ihn die Baskets für das tags darauf stattfindende Auswärtsspiel in Würzburg freigestellt. Dass er in Oldenburg bleiben durfte, rechnet Smeulders seinem Club hoch an: „Dafür bin ich den Verantwortlichen sehr dankbar. Dieses Vertrauen möchte ich jetzt zurückzahlen.“

Die Vaterschaft habe bei ihm ein „Glücksgefühl“ ausgelöst, was ihm auch sportlich Rückenwind verleihe. „Seit der Geburt meiner Tochter bin ich total positiv gestimmt, das hat bei mir noch einmal eine Extra-Motivation ausgelöst“, berichtet der niederländische Nationalspieler mit deutschem Pass.

Entsprechend optimistisch blickt Smeulders dem bevorstehenden Gastspiel in Berlin entgegen: „Alba ist sehr heimstark und spielt sehr physisch. Das wird schwer, da müssen wir dagegenhalten. Aber wir haben jetzt in der Liga siebenmal in Folge gewonnen und können dort mit viel Selbstvertrauen antreten.“

Welche Bedeutung die Partie am Sonnabend besitzt, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Mit einem Erfolg könnten die auf Platz drei notierten Oldenburger (38:12 Punkte) den Abstand zu den fünftplatzierten Hauptstädtern (34:16) weiter ausbauen und damit dem Heimrecht in den Playoffs näherkommen. Hierzu ist nach Abschluss der Hauptrunde ein Platz unter den ersten Vier nötig. „Wir können mit einem Sieg in Berlin einen großen Schritt machen“, betont Smeulders – wohlwissend, dass das Restprogramm der Baskets alles andere als leicht ist: „Wir haben noch neun Spiele und treffen dabei fünfmal auf Teams aus den Playoff-Plätzen. Da kann noch sehr viel passieren.“

Doch der Center will die gute Ausgangsposition nicht mehr hergeben: „Wir sind jetzt so weit oben, da wollen wir auch bleiben.“


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