Ewe Baskets Gegen Hagen:
Keine Zeit zum Feiern

Verschnaufen ist nicht: Nach dem überraschenden Eurocup-Sieg der Oldenburger in Straßburg geht es heute Abend daheim in der Bundesliga gegen Phoenix Hagen. Das Hinspiel hatten die Baskets knapp verloren.

Oldenburg Trotz eines feierwürdigen Ergebnisses ging es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Mannschaftsbus der EWE Baskets Oldenburg auf der Rückfahrt von Straßburg in den Nordwesten recht ruhig zu. Denn die Spieler des Basketball-Bundesligisten, die im Eurocup überraschend das Achtelfinal-Hinspiel bei SIG Straßburg mit 78:76 gewonnen hatten, nutzten die Zeit zum Schlafen. Die nächste Aufgabe steht nämlich schon an diesem Freitag (20 Uhr, große Arena) an, wenn das Team von Trainer Mladen Drijencic im Punktspiel auf Phoenix Hagen trifft.

„Die Reise nach Straßburg war ein voller Erfolg“, sagte Baskets-Kapitän Rickey Paulding am Donnerstagmittag nach der Ankunft in Oldenburg: „Jetzt gilt es aber, die Konzentration auf das Hagen-Spiel zu richten.“

Paulding hatte am Mittwochabend aus einer starken Oldenburger Mannschaft herausgeragt und 24 Punkte zum Auswärtssieg beigetragen. „Paulding ist echt schon eine lebende Legende. Unglaublich, was er immer noch dem Team gibt“, schrieb ein Nutzer des Basketball-Portals „Schönen Dunk“ über den 33-Jährigen, der seit 2007 in Oldenburg spielt. Das Rückspiel gegen die Franzosen, in dem Paulding & Co. das Viertelfinale erreichen können, findet am Dienstag, 1. März (20.45 Uhr, kleine Arena), statt.

„Ich will seine Leistung gar nicht auf den Auftritt in Straßburg reduzieren“, sagte Drijencic: „Paulding ist seit Wochen in starker Form. Und davon profitieren wir sehr. Einerseits durch seine Punkte, andererseits dadurch, dass er andere Spieler mitreißt.“

Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller, der die Partie in Straßburg in der Halle verfolgt hatte, war voll des Lobes für sein Team. „Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Mannschaft“, sagte er: „Es war beeindruckend, wie ruhig und souverän die Spieler trotz des Lärms, den die französischen Fans veranstaltet haben, geblieben sind.“

Am Donnerstagabend bat Drijencic seine Spieler dann schon wieder zu einer Einheit, die in diesem Fall bereits das Abschlusstraining für das Duell mit den Hagenern darstellte. Dass eine intensive Vorbereitung auf den Gegner nötig ist, verdeutlicht das Hinspielergebnis: Obwohl die Baskets in der Partie am 28. November zeitweise mit 14 Punkten vorn gelegen hatten, kassierten sie in Hagen eine 74:76-Pleite. „Die Situation mit der kurzen Zeit zur Regeneration und Vorbereitung ist natürlich nicht ideal“, sagte Drijencic: „Aber wir wollen nicht klagen.“

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