Karriere in der Baustoffbranche
Beton- und Stahlbetonbauer: Ein junger Beruf mit guten Perspektiven. In zahlreichen Branchen bleibt in diesem Jahr die Ausbildungslage angespannt: Vielfach übersteigt die Nachfrage nach freien Plätzen das Angebot der Unternehmen. In der Baustoffbranche hingegen haben Schulabgänger auch kurzfristig noch Chancen, selbst wenn sie bis zu den Ferien keine Lehrstelle finden konnten. Dank neuer Produktionsverfahren von Hightech-Baustoffen sind viele neue Berufsbilder entstanden. Besonders angehende Beton- und Stahlbetonbauer werden von den Arbeitgebern gesucht.
Unabhängig davon, welcher Schulabschluss erreicht wurde, sind in diesem Lehrberuf insbesondere technisches Verständnis und Interesse sowie ein genaues und gewissenhaftes Arbeiten gefragt.
Handwerkliches Geschick zählt angesichts der körperlichen Tätigkeiten ebenfalls zu den Voraussetzungen. Beton- und Stahlbetonbauer fertigen anhand der vorliegenden Baupläne verschiedenste Teile, beispielsweise Stützen, Wände, Treppen und Platten. Auch die dafür benötigte Schalung aus Holz und die Bewehrung aus Stahl gehören zu den typischen Tätigkeiten.
„Für Beton- und Stahlbetonbauer sind nicht nur zahlreiche offene Lehrstellen verfügbar, bei entsprechenden Leistungen sind auch die Möglichkeiten für eine anschließende Übernahme und attraktive Karrierewege sehr gut“, sagt Thomas Kaczmarek, Geschäftsführer des InformationsZentrums Beton.
Gleiches gilt für den Verfahrensmechaniker im Transportbeton oder den Baustoffprüfer Mörtel- und Betontechnik.
Während der Verfahrensmechaniker dafür verantwortlich ist, dass die Mischung der Baumaterialien im Betonwerk immer stimmt und die Anlagen reibungslos arbeiten, stellt der Baustoffprüfer fest, ob die Materialeigenschaften tatsächlich den geforderten gesetzlichen Rahmenbedingungen, den Normen sowie den Anforderungen der Planer oder Architekten entsprechen.
Unter www.arbeitsagentur.de gibt es weitere Informationen zu den Ausbildungsberufen, unter www.beton.org zahlreiche Informationen zum Baustoff Beton.
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