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NWZonline {{SHARING.setTitle("Mähroboter zerschneidet Kinderfuß")}}

Huder Familie Warnt Vor Gefahr:
Mähroboter zerschneidet Kinderfuß

Hude/Oldenburg „Mein Sohn hat sich hingesetzt, der Rasenmäher kam von hinten, ist ihm auf den Hacken gefahren. Ich weiß nicht mehr, was danach war. Ich war geschockt“. Lucy Meunier ist immer noch außer sich, obwohl das schlimme Ereignis schon einige Tage zurückliegt.

Ein lauschiger Spätsommertag in einer Wohnsiedlung in Hude (Landkreis Oldenburg). Hübsche Häuser, schöne Vorgärten. Die Kinder spielen draußen. Perfektes Wetter für die Gartenarbeit.

Der dreijährige Lloyd Meunier will seinem Freund den Rasenmäher-Roboter der Nachbarn zeigen, der sich gerade langsam, aber zielstrebig durch die schmale Wiese neben der Einfahrt frisst. Kein Zaun, kein Tor hält die beiden Kinder auf.

Lucy Meunier und die Mutter des anderen Jungen folgen, um die Kinder zurückzuholen. „Wir sind direkt hinterhergegangen“, erinnert sich die 34-Jährige. Alles gut. Denken die Mütter.

Lloyd hat ein Spielzeugauto auf dem Grünstreifen verloren. Er geht zurück, kniet sich hin. Da taucht der Mähroboter von hinten auf, fährt dem Dreijährigen über den linken Fuß, zerschneidet die Ferse. Lucy Meunier reagiert sofort, reißt den Mähroboter hoch. Die Messer laufen immer noch. Der kleine Lloyd liegt schwer verletzt auf dem Rasen.

Geräte vielfach im Einsatz

„Ich habe niemals eine solche Gefahr in diesen Dingern gesehen. Die fahren hier überall alleine rum“, sagt Lloyds Vater Marc Meunier eine Woche nach dem schweren Unfall.

Acht Tage hat er neben seinem Sohn am Krankenhausbett gewacht, gebangt, gehofft. „Der Fuß war so zerschnitten, dass die Ärzte uns nicht viel Hoffnung gemacht haben“, sagt der 40-Jährige.

Dreieinhalb Stunden dauert die Operation. Fünf Tage muss Lloyd einen Druckverband tragen. Fünf Tage Ungewissheit. Dann Aufatmen. Glück im Unglück: Die Durchblutung des Fußes funktioniert, Transplantationen sind nicht notwendig. Lloyd wird bald wieder normal herumtoben können.

Doch für die Meuniers ist die Sache damit nicht abgehakt. Sie haben Anwältin Gaby Lübben aus Delmenhorst eingeschaltet. Den Meuniers geht es nicht nur um Schmerzensgeld, das die Nachbarn wohl auch zahlen werden.

„Mir und den Eltern meines Mandanten geht es darum, Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben“, sagt Lübben. „Es geht darum, der Bevölkerung bundesweit ein Bewusstsein für die Risiken dieser Mähroboter zu schaffen.“

Marc Meunier ist davon ausgegangen, dass Mähroboter stoppen oder die Richtung wechseln, wenn sie auf ein Hindernis treffen. Das tun sie aber offenbar nicht immer.

Also kein technischer Defekt? Keine Störung? Nein. „Die zerkleinern alles, was auf dem Rasen rumliegt“, sagt Meunier. „Dieser Mähroboter kann sogar Tennisbälle halbieren, ohne seinen Mähvorgang zu unterbrechen“, weiß Lübben. „Darauf müssen die Bürger hingewiesen werden.“

Messer bis an den Rand

Darf das sein? Immerhin ist der Mähroboter eines Weltmarktführers in Deutschland zugelassen.

In einem Internetforum wird über die Ursache des Unfalls spekuliert. Ein Nutzer meint, dass Messer bis an den Rand gefährlich seien und das Gerät deshalb keinen TÜV-Test bestehen würde. Ein anderer erklärt, dass der Mäher erst bei einem großen Neigungswinkel sein Messer stoppe. Es gibt auch Stimmen, die von einer Verkettung unglücklicher Umstände oder einem Defekt ausgehen. Ohne die relevanten Sicherheitssysteme wäre der Mähroboter gar nicht zum Verkauf zugelassen, heißt es da.

Anwältin Lübben vermutet einen Unterschied bei den Sicherheitssystemen von teuren und günstigen Mähern. Nach ihrer Ansicht hat die Nachbarsfamilie ihre Aufsichtspflicht verletzt, weil der Roboter unbeaufsichtigt betrieben wurde und das Grundstück nicht gesichert war.

Die Meuniers wollen keinen Ärger mit den Nachbarn, haben deshalb auf eine Strafanzeige verzichtet. Dass der Mähroboter wieder fährt, als Lloyd aus der Klinik kommt, finden sie geschmacklos.


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