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Gefährlicher Erreger:
Oldenburgerin mit Zika-Virus infiziert

Oldenburg Eine Frau aus Oldenburg hat sich auf einer Reise in die Karibik mit dem Zika-Virus infiziert. Nach ihrer Rückkehr begab sie sich in ein Krankenhaus in Osnabrück, wo der Virus nachgewiesen wurde. Der Fall der Oldenburgerin ist einer von zwei bundesweit bekannten Infektionen mit dem Virus, bestätigte am Dienstag ein Sprecher des Landesgesundheitsamtes in Hannover. Der Zika-Virus zählt allerdings nicht zu den meldepflichtigen Erkrankungen. Außerdem ähnelten die Symptome denen einer Erkältung, so das Landesgesundheitsamt. Die Frau hatte sich nach Informationen des Landesgesundheitsamts in Haiti auf.

Fragen und Antworten: Gesundheitsnotstand – und jetzt?

Die Infektion mit dem Virus kann durch eine Blutuntersuchung nachgewiesen werden. Die Untersuchung wird aktuell in Deutschland nur durch das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin durchgeführt.

Prinzipiell sind alle Reisenden in die betroffenen Gebiete – Lateinamerika und Karibik – gefährdet. In der Regel verursacht der Zika-Virus aber keine schwere Erkrankung. Erkrankte haben meist nur leichtes Fieber und Hautausschlag, und nach wenigen Tagen ist die Erkrankung in der Regel überstanden. Reiserückkehrer mit Verdacht auf eine Zika-Virus-Infektion sollten sich dennoch in ärztliche Behandlung begeben.

Allerdings sind in einigen Regionen Brasiliens und Französisch Polynesiens, in denen zuvor Zika-Virus-Infektionen auftraten, zunehmend Neugeborene mit Mikrozephalie und anderen Schädel-/Hirn-Fehlbildungen aufgefallen.

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