Todesfall In Osnabrück:
Patientin eingequetscht – Klinik vermutet technischen Defekt

Eine 77-Jährige wurde von einer mehrere 100 Kilo schweren Gamma-Kamera eingequetscht – und starb später an den Verletzungen. Ein Gutachten entlastet jetzt die Krankenhaus-Mitarbeiter.

Osnabrück Nach dem Tod einer Krankenhauspatientin in Osnabrück durch ein herabstürzendes Untersuchungsgerät gibt es keinen Hinweis auf einen Bedienungsfehler. Die Klinik geht von einem technischen Defekt aus und verwies am Dienstag auf ein Gutachten der Staatsanwaltschaft Osnabrück. Dort bestätigte ein Sprecher, dass es keine Hinweise auf Fehlverhalten von Mitarbeitern gebe.

Bei dem Unfall am 21. Januar war eine 77 Jahre alte Patientin von einer mehrere 100 Kilo schweren Gamma-Kamera eingequetscht worden und drei Tage später an ihren schweren Verletzungen gestorben. Nach Angaben der Klinik waren ähnliche Vorfälle mit der Kamera bisher nicht bekannt. Die Anlage soll durch ein neues Gerät eines anderen Herstellers ersetzt werden.

Leserkommentare

Kommentieren Sie diesen Artikel

Mehr zu diesem Thema

Newsletter

Das Team vom NWZonline Newsletter

MONTAGS BIS FREITAGS

die wichtigsten Nachrichten vom Tage in Ihrem Postfach.
article
90017f86-c9c6-11e5-b452-5abd3e37f962
Todesfall In Osnabrück
Patientin eingequetscht – Klinik vermutet technischen Defekt
Eine 77-Jährige wurde von einer mehrere 100 Kilo schweren Gamma-Kamera eingequetscht – und starb später an den Verletzungen. Ein Gutachten entlastet jetzt die Krankenhaus-Mitarbeiter.
http://www.nwzonline.de/blaulicht/patientin-eingequetscht-klinik-vermutet-technischen-defekt_a_6,0,3816335155.html
03.02.2016
http://www.nwzonline.de/rf/image_online/NWZ_CMS/NWZ/2014-2016/Produktion/2016/02/03/REGION/ONLINE/Bilder/cropped/3ub12313-kyzD--600x337@NWZ-Online.jpg
Blaulicht,Todesfall In Osnabrück
Blaulicht

Panorama

Drama In Neuseeländischer Wildnis

Partner stürzt in den Tod – Frau nach Monat gerettet

Wellington Das junge Paar aus Tschechien kam vom Weg ab, weil Markierungen mit Schnee bedeckt waren. Die Frau fand eine einsame Berghütte und wartete auf Hilfe. Die kam spät, da der Teil der beliebten Tour im Winter wegen Lawinengefahr gemieden werden sollte.