Vergifteter Fruchtsaft in Bremen: Ehemann wieder frei
BREMEN Wegen eines möglichen Mordversuchs an seiner Ehefrau mit einem vergifteten Fruchtsaft war ein Bremer am Freitag von der Polizei festgenommen worden. Nun ist er wieder auf freiem Fuß:
Das Gericht habe am Freitagabend abgelehnt, einen Haftbefehl auszustellen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dem Sender Radio Bremen am Sonnabend. Zu den Gründen habe der Sprecher nichts sagen wollen.
Am Montag will die Staatsanwaltschaft den Angaben zufolge prüfen, ob sie gegen die Entscheidung des Gerichtes vorgeht.
Das Motiv des Mannes war weiter unklar. Der 56-Jährige hatte am Freitag gegenüber der Polizei zugegeben, Gift in die "Capri-Sonne" seiner Frau gefüllt zu haben.
Die 54-Jährige war daraufhin mit Vergitungserscheinungen in ein Krankenhaus gekommen und musste dort ins künstliche Koma versetzt werden. Sie war lange Zeit vernehmungsunfähig.
Auch der Mann hatte offenbar einen Schluck aus der "Capri-Sonne" getrunken und war zunächst eingeliefert worden. Er konnte das Krankenhaus aber bereits nach kurzer Zeit wieder verlassen.
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