Angebliche Vergewaltigung In Aurich:
Wenn auf Facebook die Gerüchteküche brodelt

Eine 20-Jährige schrieb von einer Vergewaltigung und warf der Polizei vor, nicht tätig geworden zu sein. Die Polizei weist nun daraufhin, welche Folgen Falschmeldungen in den sozialen Netzwerken für die Verfasser haben können.

Aurich Der Auricher Polizei ist am Donnerstag ein Facebook-Post übermittelt worden, in dem eine Verfasserin mitteilte, dass es hinter dem Carolinenhof zu einer Vergewaltigung einer 16-Jährigen gekommen sei. Eine solche Tat war der Polizei, der seitens der Verfasserin ein „Nichttätigwerden“ vorgeworfen wurde, nicht bekannt.

Die zunächst unbekannte „Schreiberin“ bezichtigte zudem die Medien, diesen Sachverhalt bewusst zu verschweigen, wie die Polizei mitteilt.

Außerdem ergab sich aus ihrer Mitteilung der Verdacht der Volksverhetzung. Darüber hinaus beleidigte die junge Verfasserin die Polizei. Inzwischen ist es gelungen, die Identität der Schreiberin festzustellen. Es handelt sich um eine 20-Jährige aus dem Landkreis Aurich.

Die Polizei vernahm die Tatverdächtige zu den Vorwürfen.

Sie räumte die ihr zur Last gelegten Vorwürfe ein und erklärte, dass es sich bezüglich der angeblichen Vergewaltigung lediglich um Gerüchte gehandelt hätte, die sie ohne nachzudenken postete.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass sie behaupteten Straftaten nachgehen muss. Dabei festgestellte Falschbehauptungen können durchaus strafrechtliche Konsequenzen haben.

Die Polizei ist dankbar für jeden Hinweis, der sich auf tatsächlich geschehene Straftaten bezieht. Sie bittet Zeugen, die entsprechende Kenntnisse haben, sich direkt mit ihr in Verbindung zu setzen, um dann tätig werden zu können.

Wahrheitswidrige Behauptungen und willkürlich verbreitete Falschmeldungen über soziale Medien nutzen jedoch niemandem, sie verschaffen der Polizei und den Gerichten nur zusätzlich unnütze Arbeit.

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Eine 20-Jährige schrieb von einer Vergewaltigung und warf der Polizei vor, nicht tätig geworden zu sein. Die Polizei weist nun daraufhin, welche Folgen Falschmeldungen in den sozialen Netzwerken für die Verfasser haben können.
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30.01.2016
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