Fantasievoller als jemals zuvor
Niels Blatt ist gewissermaßen der Chefdesigner der Blumenschau. Seit vier Jahren kümmert sich der Landschaftsarchitekt mit seinem Team um die thematische Gestaltung der Blüten und Pflanzen.
FRAGE: 900 Jahre Oldenburg, Afrika und Ammerland, Dinosaurier und jetzt Märchen – Herr Blatt, Sie bringen wohl alles in Verbindung mit Blumen?
BLATT: Da ist das Team für zuständig, nicht ich allein. Nur weil wir gemeinsam an dem Projekt arbeiten, haben wir so viele Ideen zur Präsentation der Schau zusammenbekommen – die meisten sind aber noch geheim.
FRAGE: Und wie bewerten Sie die Umsetzung der Märchen-Idee in diesem Jahr?
BLATT: Die Ausstellung ist dadurch zur schönsten und besten überhaupt geworden (lacht). Aber im Ernst: Ich bin überzeugt davon, dass diesmal die fantasievollste Blumenschau zu sehen sein wird, die es jemals in Oldenburg gab. Und dank des Engagements meiner Kollegin Kerstin Olheide hat die Blumenschau nun auch eine sehr weibliche Note.
FRAGE: Dabei ist das Thema Märchen doch nicht ganz einfach. Es ist doch viel benutzt bei allen möglichen Gelegenheiten, oder?
BLATT: Stimmt schon, einfach Grimms Märchen wie in einem Freizeitpark zu nehmen und nachzubauen, wäre etwas platt. Wir wissen spätestens seit der Dinosaurier-Blumenschau, dass diese Veranstaltung etwas für die ganze Familie ist.
FRAGE: Woran macht man das fest?
BLATT: Die abwechslungsreiche Mischung macht’s. Deshalb setzen wir Arielle, die Meerjungfrau, ebenso in Blumen und Blüten um wie Gullivers Reisen, Peter Pan, Alice im Wunderland oder 1001 Nacht. Ganz wichtig auch: Achten Sie auf Details: Überall in den Beeten sind welche zu finden.
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