Polizei:
Wildtiere verenden durch ausgelegte Giftköder

Auch weitere Hunde vergiftet – Strafrechtliche Ermittlungen wurden aufgenommen

Bösel/Garrel/Cloppenburg Weitere Giftköder an Spazierwegen gefunden: Wie die Polizei in Cloppenburg am Donnerstag mitteilte, wurden weitere Hunde in der Gemeinde Garrel und im Grenzbereich zu Bösel vergiftet.

So wurde an der Straße Barkentange in Garrel in Nachbarschaft zu Bösel ein mit Gift versetzter Kadaver eines Schafes gefunden, neben dem mehrere verendete Bussarde und ein Dachs lagen. Hunde sollen im Bereich Wittenhöher Straße in Garrel präparierte Köder am 23. und 26. März gefressen haben. Die Vierbeiner mussten tierärztlich versorgt werden. Wie die Polizei mitteilt, wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet und der Landkreis Cloppenburg informiert. Die Abteilung Tiergesundheit und Tierschutz des Landkreises weist darauf hin, dass bei ihnen Reste des Köders abgegeben werden und untersucht werden können.

Wie berichtet, waren in Bösel im Bereich Glaßdorf ebenfalls Giftköder gefunden worden. Zwei Hunde hatten im Bereich der Garreler Straße an den Bahnschienen mit Phosphorsäureester (E  605) vergiftetes Fleisch gefressen.

Dominik Hempen, Vorsitzender des Hegerings Bösel, weiß von den Vorfällen: „Ich vermute, dass hier vorsätzlich Hunde vergiftet werden.“ Köder seien bei der Florianhütte in Bösel und an klassischen Spazierwegen, die rege von Hundebesitzern genutzt werden, gefunden worden. „Wir hören uns um, sind wachsam“, so Hempen. „Ich habe so etwas noch nicht erlebt. Wir beobachten das mit großer Sorge und machen regelmäßig Revierfahrten.“ Hempen, selbst Hundebesitzer, empfiehlt, derzeit Hunde unbedingt angeleint zu lassen und bittet darum, bei Spaziergängen aufmerksam zu sein.

Auch die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung, um den Ausleger der Giftköder zu ermitteln. Außerdem sollte eine Anzeige erfolgen, wenn ein Tier vergiftet wurde.

Hinweise auf den Ausleger der Giftköder sind an die Polizei in Cloppenburg, Telefon  04471/18600, zu richten. Die Dienststelle in Garrel ist unter Telefon   04474/310 und die in Bösel unter Telefon  04494/308 erreichbar.

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Anja Biewald

Berne/Lemwerder
Redaktion Elsfleth
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Wildtiere verenden durch ausgelegte Giftköder
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30.03.2013
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