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Religion:
Ihre Tür steht jederzeit offen

Brake Etwas unscheinbar wirkt das kleine Backsteingebäude an der Gartenstraße. Dass es sich um die Eyüp-Sultan-Moschee handelt, verrät nur ein kleines Schild an der Hausfassade.

Die türkisch-islamische Gemeinde, die seit 1980 in Brake besteht, gehört dem DITIB Dachverband an, der bundesweit 896 Ortsgemeinden vereint und Muslimen einen Ort zur Glaubensausübung bietet.

Ihre Moschee haben die Braker Muslime in Eigenregie durch Spenden und Mitgliederbeiträge selbst finanziert und aufgebaut. Der helle Gebetsraum, der mit weichem Teppich und vergoldeten Kronleuchtern ausgestattet ist, füllt sich besonders zum wöchentlichen Freitagsgebet. Während die Männer im oberen Stockwerk dem Gebet des Imam, des Vorbeters, zuhören, verfolgen es die Frauen im unteren Stockwerk per Mikrofon-Übertragung.

Handy-App hilft bei Gebet

Durch die begrenzten Räumlichkeiten sei leider ein gemeinsames Gebet nicht möglich, erklärt der 2. Vorsitzende der türkisch-islamischen Gemeinde, Levent Teoman Calisir. „Wir möchten uns aber erweitern. Leider fehlt dazu das Geld“, sagt er.

Neben ihrer regulären Arbeit beten die Muslime fünfmal täglich Richtung Mekka, wo das zentrale Heiligtum der Muslime, die Kaaba, steht. Eine Handy-App hilft auch außerhalb des Gotteshauses bei der Ausrichtung. In der Eyüp-Sultan-Moschee knien die Gläubigen vor dem Imam Ahmet Okur nieder, der Verse aus dem Koran von einem erhöhten Platz, der Mihrab, vorträgt. Das Freitagsgebet spricht er von einer Empore, der Mimber, aus. Der türkische Staatsbeamte wurde für zwei Jahre mit seiner Frau nach Brake versetzt und betreut die Gemeinde auch seelsorgerisch.

Die Moschee dient den Mitgliedern aber nicht nur als Gotteshaus, sondern ist auch Begegnungszentrum. Regelmäßig treffen sie sich, um zusammen Tee zu trinken und sich auszutauschen. Auch gemeinsame Grillabende, zu denen auch die Nachbarn eingeladen sind, finden regelmäßig statt. „Unsere Tür steht immer offen“, sagt Calisir. Jederzeit könnten sich Interessierte über ihren Glauben informieren und sich ihre Moschee anschauen. „Wir wollen nicht im Geheimen agieren – denn wir sind eine ganz offene Gemeinde“, berichtet der Vorsitzende.

Deshalb wünschen sie sich, stärker in die Öffentlichkeit zu treten, um besser wahrgenommen zu werden. „Wir wollen miteinander leben, das ist unser Ziel“, sagt der erste Vorsitzende. Eine öffentliche Veranstaltung für die ganze Braker Bevölkerung solle helfen, mögliche Berührungsängste und Vorurteile abzubauen. Die Idee lasse sich aber derzeit finanziell nicht umsetzen, erklärt Calisir.

In Brake zu Hause

Er lebe inzwischen schon seit über 20 Jahren in Brake und sei hier sehr zufrieden. Auch Suat Töremen, Mitglied der türkisch-islamischen Gemeinde, fühle sich zusammen mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Brake wohl. Seit 1989 arbeite er nun schon bei Rehau. Das Einzige, was sie störe, seien die Extremisten, die ein negatives Bild ihres Glaubens verbreiten: „Gewalt und Mord haben im Islam nichts zu suchen. Der Islam ist Frieden“, sagt Calisir.

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