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Messe:
Ziegen und Whisky auf der Bürgerweide

Bremen Die Ziegen sind Fische! Jedenfalls, was das Sternzeichen angeht – wurden sie doch Anfang März geboren. So sind „Liana“ und „Lisbeth“ natürlich die perfekten Werbeträger für die Genussmesse „Slow Fish“, bei der es allerdings nicht allein um Fisch, sondern insgesamt um regionale Produkte, bewusste Ernährung und kulinarische Fantasie geht.

„Liana“ und „Lisbeth“ sind echte Bremerinnen. Sie kommen vom „Zeegenhoff“ im Werderland (Niederbüren, Bremen-Nord). Anke Rosenhagen und Jörg Tannert züchten dort seit 2005 Thüringer Waldziegen. „Wir wollen dazu beitragen, diese alte Haustierrasse zu erhalten“, sagen sie. Aus der Ziegenmilch machen sie nach alter Handwerkstradition – ohne Maschineneinsatz – Hart-, Weich- und Frischkäse. Eben diese Produkte präsentieren sie nun auf der „Slow Fish“.

Die Messe dauert von Freitag bis Sonntag, 9. bis 11. November – und sie gehört wieder zu einem Messe-Dreierpack in den Hallen auf der Bürgerweide. Parallel zur „Slow Fish“ öffnen dort auch die Fernweh- und Urlaubsmesse „Reiselust“ und die „Caravan“.

Die „Caravan“ – als einzige in dem Trio keine Bremer Produktion, sondern organisiert von Fachausstellungen Heckmann in Hannover – bringt auf 15 000 Quadratmetern 70 Aussteller zusammen. Reisemobile, Campingartikel, Wohnwagen – alles dabei.

270 Aussteller, 20 mehr als im vergangenen Jahr, kommen zur „Reiselust“. Messe-Chef Hans Peter Schneider freut sich, dass sie erneut gewachsen ist. Neben Südtirol und Österreich sind deutsche Reiseziele Halle 5 zu finden. In Halle 4 geht es um Europa- und Fernreisen. Schwerpunkt in diesem Jahr: Afrika – mit Trommelmusik und Speisen aus Togo. Zu den Anbietern zählt das Bremer Unternehmen „Sawubona Afrika“, das sich auf Gebiete im südlichen und östlichen Afrika spezialisiert hat.

Und nach der Fernreise vielleicht ein Whisky aus dem Schwabenland? Doch, doch, sowas gibt‘s. Jedenfalls auf der Messe „Slow Fish“, deren Name nach wie vor an den der Genuss-Gurus von „Slow Food“ angelehnt ist. Grauer Knurrhahn und Flunder – die Messe rücke „vergessene und verkannte Fische und Meeresfrüchte aus Nord- und Ostsee in den Mittelpunkt“, sagte Schneider. Zu den Attraktionen gehören die ersten deutschen Bio-Muscheln aus der Kieler Förde sowie Kaviar aus Bremerhaven. Über Fisch und Meerestiere hinaus präsentieren die 160 Aussteller weitere Lebensmittel, die eine Gemeinsamkeit haben. Sie müssen ohne künstliche Zusatzstoffe hergestellt werden, um den „Slow-Food“-Kriterien zu genügen.

„Liana“ und „Lisbeth“ interessierte das am Dienstag nicht so sehr. Geduldig ließen sie sich fotografieren und sogar zu einem Schnoor-Bummel animieren. Zur Messe gehen sie nicht. Dort gibt es dann ja die Produkte aus der Milch ihrer Verwandten.

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