BREMEN, 4. Februar 2012


Werder-Trainer fordert Respekt

Fußball Bremen tritt am Sonntag in Freiburg an – Zugang Junuzovic vor Debüt


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Hofft wie im Hinspiel, Freiburg (links Daniel Williams) abdrängen zu können: Werder-Kapitän Clemens Fritz BILD: dpa  Bild vergrößern

In 13 Jahren gewannen die Bremer 18 von 25 Spielen gegen den Sportclub. Der überzeugte zuletzt vor allem kämpferisch.

von Stefan Freye

Bremen - 0:0 in Kaiserslautern, 1:1 gegen Leverkusen: Noch warten die Bundesliga-Fußballer von Werder Bremen auf den ersten Sieg in der Rückrunde. Am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) soll er geholt werden, denn dann tritt Werder im Auswärtsspiel beim SC Freiburg an. Und der steht auf dem letzten Platz.

Allerdings waren die Trainingsbedingungen in der vergangenen Woche alles andere als gut. Weil die Trainingsplätze nahezu unbespielbar waren, mussten die Profis zu Wochenbeginn ins Weserstadion umziehen, wo der Rasen beheizbar ist. Erst am Mittwoch ging es wieder zurück auf den Rasen vor der Bremer Arena.

„Es war nicht mehr ganz so hart“, meinte Aleksandar Ignjovski zufrieden. Der Mittelfeldspieler gab damit ein Stichwort: Wenn der SC Freiburg gegen die Bremer antreten muss, wird es meist hart für die Breisgauer. Wie meinte SC-Manager Dirk Duffner doch nach dem 1:3 in Mainz am vergangenen Wochenende: „Jetzt geht es gegen unseren Lieblingsgegner Werder Bremen.“ Eine Aussage voller Ironie.

Neben dem FC Bayern hat kein anderer Verein so oft gegen die Grün-Weißen verloren wie der Sportclub. Wobei der allerdings nur 13 und damit deutlich weniger Jahre in der Bundesliga zugebracht hat als die Münchner. Ganze fünf Siege gelangen dem SC in dieser Zeit, zweimal sprang ein Remis heraus, und in gleich 18 Spielen siegte Werder. In den vergangenen vier Heimspielen gegen die Bremer kassierte Freiburg zudem ausnahmslos Pleiten, gleich zweimal landete Werder in dieser Zeit einen 6:0-Auswärtssieg. Insgesamt ist die Elf von Trainer Christian Streich seit sieben Spielen gegen Werder ohne Sieg.

Was soll eigentlich passieren bei diesem Gegner? „Wenn wir uns auf die Statistik verlassen, dann wird das nichts“, sagt Klaus Allofs. Klar, dass der Geschäftsführer nichts hören will von der Bilanz. Zudem weiß er, dass sich die Freiburger, obwohl sie noch immer Schlusslicht sind, gegenüber der Hinrunde verbessert haben und nun vor allem auf kämpferische Tugenden setzen. Zum Rückrundenauftakt gelang so ein 1:0-Erfolg über den FC Augsburg, und zuletzt in Mainz spielte der SC nach einer Roten Karte für Neuzugang Fallou Diagné lange mit nur zehn Spielern. „Ich glaube, dass Freiburg in Unterzahl die Sache hervorragend gemacht hat“, zeigt sich Werder-Trainer Thomas Schaaf angetan.

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Er empfiehlt seiner Mannschaft, mit „Respekt“ ins Spiel zu gehen. Vermutlich wird in Freiburg erneut eine ziemlich junge Elf für die Bremer auflaufen. Zwar wird Philipp Bargfrede aufgrund der fünften Gelben Karte fehlen. Doch sein Platz im Mittelfeld dürfte an den jungen Neuzugang Zlatko Junuzovic (24) gehen. Er soll auf die rechte Seite der Werder-Raute rücken, während Ignjovski wohl die Position vor der Abwehr einnehmen wird.

 @ Mehr Infos unter http://www.NWZonline.de/werder




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