Grotelüschen will Direktmandat
POLITIK Offizieller Wahlkampfauftakt der CDU-Kandidatin – Motivierte Helfer
Noch acht Wochen bis zur Wahl: Astrid Grotelüschen (Mitte) verteilte T-Shirts an ihr Team. BILD: KLAUS DERKE 
VON KLAUS DERKE
Haschenbrok - Astrid Grotelüschen gibt sich kämpferisch: Sie will am 27. September das Direktmandat im hiesigen Bundestagswahlkreis erringen. Die Ahlhorner CDU-Bundestagskandidatin feierte mit mehr als 100 Wahlkampfhelferinnen und Wahlkampfhelfern am Freitagabend den offiziellen Wahlkampfauftakt.
In der Maschinenhalle des CDU-Ratskollegen Torsten Deye in Haschenbrok gaben auch Bürgermeister Volker Bernasko (CDU), der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU Landtagsfraktion, Björn Thümler (MdL), sowie die CDU-Landtagsabgeordneten Karl-Heinz Bley und Ansgar Focke der Kandidatin Schützenhilfe.
Eine Kandidatin, die „Engagement und frischen Wind“ nach Berlin bringen möchte, wie sie selber sagt. Es sei wichtig, „in der Bundespolitik aktive Leute aus der Praxis zu haben“, so Unternehmerin Grotelüschen.
„Eine Bundestagskandidatin ohne Helferinnen und Helfer wird nie in Berlin ankommen“, betonte Grotelüschen bei der Begrüßung ihres „Teams“. Selbst aus der Wesermarsch waren mehr als 60 Leute mit dem Bus angereist. Grotelüschen rief dazu auf, die noch rund acht Wochen Wahlkampf gemeinsam optimal zu gestalten.
Es zeichne sich derzeit eine Mehrheit aus CDU und FDP ab. Gleichwohl sei dies kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. „Die Wahl wird in den letzten Tagen entschieden. Wir müssen bis zum Schluss kämpfen, weil wir jede Stimme brauchen“, so Grotelüschen.
Der Wahlkampfauftakt bei Gegrilltem und Getränken in der Haschenbroker Maschinenhalle sollte zusätzliche Motivation sein. Astrid Grotelüschen verteilte T-Shirts an alle Mitstreiter, die darin nun auch sofort als zugehörig zum „Team Astrid Grotelüschen“ erkennbar sind.
Die Kandidatin stellte ihren „Flyer“ vor. Unter dem Titel „Weil es um Sie geht!“ möchte sie deutlich machen, dass sie sich für die Region und die hier lebenden Menschen einsetzen will. Und auch „Sieg-Gurt“, das Wahlkampf-Maskottchen, ein kleiner Puter aus Plüsch, der in den Fahrzeugen mitfährt, wurde präsentiert.
Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Bley sieht in der Kandidatin „etwas ganz Besonderes“. Björn Thümler (MdL) appellierte an das Wir-Gefühl im gesamten Wahlkreis. Er zeigte sich guter Dinge, dass es gelingen könne, dem SPD-Mitbewerber Holger Ortel dieses Mal das Direktmandat abzuringen. Dass man den Wahlkampf dabei auch humorvoll gestalten kann, bewies Alfons Abeln aus Garrel mit seiner lustigen Einlage „up Platt“.
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