WESTERSTEDE, 11. August 2009


Prominente Paten stehen Kandidaten bei

NWZ-DISKUSSION Besucher aus dem ganzen Ammerland nutzten die Gelegenheit zur Information


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NWZ-Redaktionsleiter Heiner Otto und Lokalredakteurin Kerstin Schumann (von links) moderierten die erste Hälfte der Wahldiskussion, im zweiten Teil übernahm der stellvertretende Chefredakteur Gunars Reichenbach die Moderation. BILD: RENKEN Bild vergrößern

EINE SOLCHE POLITISCHE VERANSTALTUNG HAT ES IM LANDKREIS NOCH NICHT GEGEBEN. ÜBER 1000 GÄSTE IM DANNEMANN-FORUM.

VON OTTO RENKEN

Westerstede - „Ist das nicht eine fantastische Veranstaltung?“ Westerstedes Bürgermeister Klaus Groß strahlte bei dieser Frage in die Runde.

In der Tat: Der Montagabend im Westersteder Dannemann-Forum, das wegen des riesigen Besucherzuspruchs eine „Zelt-Filiale“ gleich nebenan bekam, wird in die Ammerländer Politikgeschichte eingehen. Einerseits wegen der weit über 1000 Besucher, die sich die einzigartige Gelegenheit nicht entgehen lassen wollten, Vertreter der fünf namhaften Parteien und deren Positionen hören zu können. Zum anderen aber wegen der Polit-Prominenz, die als „Paten“ fungierten und den Kandidaten im weiteren Verlauf der kurzweiligen zwei Stunden zur Seite standen.

Der Einladung der NWZ zu einer Diskussion im Vorfeld der Bundestagswahl am 27. September waren für die CDU Kandidat Thomas Kossendey und Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen gefolgt, von der SPD Kandidatin Gesine Multhaupt und Andrea Nahles, von den Grünen Peter Meiwald und der ehemalige Umweltminister Jürgen Trittin, von der FDP Christiane Ratjen-Damerau und die ehemalige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und von der Partei Die Linke Kandidatin Iris Gramberg und Herbert Schui.

Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Gesprächsrunde, in der die Kandidaten und deren Paten zu ihren Zielen und politischen Schwerpunkten Stellung nehmen konnten, ehe es um die „große Bundespolitik“ ging. Und ganz nach dem Geschmack der Zuschauer waren die Halbsätze, auf die die Politiker spontan antworten mussten (Bericht folgt).

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