LANDKREIS/HUDE, 11. August 2009


Wichtiges Etappenziel im Rennen um Wählergunst

PolitikregioVHS und NWZ veranstalten am Donnerstag Podiumsdiskussion mit fünf Direktkandidaten


SO

Landkreis/Hude - Noch 47 Tage bis zur Bundestagswahl: Für die Parteien beginnt jetzt die heiße Phase im Rennen um Stimmen und Prozente im Wahlkreis 29 (Oldenburg-Land/Delmenhorst/Wesermarsch). Ein wichtiges Etappenziel ist die Podiumsdiskussion, zu der die regioVHS und die NWZ gemeinsam am Donnerstag, 13. August, nach Hude einladen. Ab 19.30 Uhr werden sich die fünf Direktkandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien im Forum der Peter-Ustinov-Schule den Fragen der Moderatoren Dr. Christian Glaß, Vorsitzender der Delmenhorster Universitätsgesellschaft, und Stefan Idel, Leiter der NWZ-Landkreisredaktion, stellen. Auch das Publikum wird reichlich Gelegenheit bekommen, den Kandidaten nach einer Vorstellungsrunde auf den Zahn zu fühlen.

Auf dem Podium sitzen (in alphabetischer Reihenfolge):

Angelika Brunkhorst (FDP), 53 Jahre, Diplom-Sozialwissenschaftlerin aus Winkelsett, gehört seit 2003 dem Bundestag an, ist Sprecherin für Erneuerbare Energien der FDP-Fraktion; Brunkhorst ist an Nummer vier der FDP-Landesliste nominiert.

Edgar Di Benedetto (Die Linke), 50 Jahre, arbeitet als Pressenfahrer in Elsfleth; hat 2002 mit der SPD gebrochen, weil er die Politik der Agenda 2010 nicht mittragen wollte. Er steht auf Platz 33 der Landesliste der Linken.

Astrid Grotelüschen (CDU), 44 Jahre, Diplom-Ökotrophologin und Unternehmerin aus Ahlhorn; kandidiert zum ersten Mal für den Bundestag, belegt den 21. Platz der CDU-Landesliste.

Werner Köhler (Bündnis 90/Grüne), 53 Jahre, Diplom-Pädagoge und Schulleiter aus Ganderkesee; kandidiert zum zweiten Mal für den Bundestag, rangiert auf Platz 16 der Landesliste der Grünen.

Holger Ortel (SPD), 58 Jahre, gehört dem Bundestag seit 1998 an, seit 2002 ist er Vorsitzender der SPD-Landesgruppe Niedersachsen. Er rangiert auf Rang neun der SPD-Landesliste.

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Der Urnengang im Wahlkreis 29 verspricht Spannung. Nur dreimal in der Geschichte der Bundesrepublik ist es bisher der CDU gelungen, die SPD-Vorherrschaft zu brechen und das Direktmandat zu gewinnen. Diesmal rechnet sich bei den Christdemokraten Newcomerin Astrid Grotelüschen gute Chancen aus, SPD-Platzhirsch Holger Ortel abzulösen. Trotz schlechter Umfragewerte für seine Partei bleibt Ortel optimistisch, erneut den Wahlkreis für die SPD gewinnen zu können.

Auf eine weitere Amtsperiode in Berlin kann sich Freidemokratin Angelika Brunkhorst einstellen – sie steht auf Platz vier der FDP-Landesliste. Davon sind Werner Köhler (Grüne) und Edgar Di Benedetto weit entfernt. Dass das ihre Lust an der politischen Auseinandersetzung und ihre Motivation, die Wähler von ihren Vorstellungen zu überzeugen, nicht trübt, wollen sie in der Podiumsdiskussion beweisen.

2005 lag Ortel mit 50,1 Prozent der Erststimmen für die SPD vorne. Die CDU kam auf 34,4 %, FDP 5,1 %, Grüne 4,8 % und die Linke 4 %.




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