Senioren: „Wir fühlen uns hier wohl“
STAATSBESUCH Staatssekretär Kues besucht das Seniorenzentrum in Altenoythe
Besuch im Seniorenheim: Staatsekretär Kues (vierter von rechts) ließ sich die Einrichtung erklären. BILD: ANDREAS NIEMANN 
VON ANDREAS NIEMANN
Altenoythe - Besuch aus dem Bundesfamilienministerium am Montagabend im Seniorenzentrum Altenoythe. Der parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues folgte der Einladung des CDU-Stadtverbandes Friesoythe und nahm sich viel Zeit, das Seniorenzentrum kennenzulernen.
Mit ihm informierten sich Pfarrer Leo Simon, MdB Franz-Josef Holzenkamp, Georg Litmathe, Verbandsdirektor des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems, die CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Hildegard Kuhlen und Bernhard Hardenberg, sowie viele Bewohner des Seniorenstiftes.
Nach der Begrüßung durch Hildegard Kuhlen ergriff der 85-jährige Rudolf Wieland das Wort, begrüßte im Namen der Bewohner den Staatssekretär und sprach den Mitarbeitern sein Lob aus: „Wir werden hier gut betreut und fühlen uns wohl.“
Nachdem Einrichtungsleiter Christian Drees das Qualitätsmanagement des Seniorenstiftes vorgestellt hatte, referierte der Geschäftsführer Wolfgang Barkow über die Versorgung an Demenz erkrankter Menschen. Gleichzeitig formulierte er Wünsche an die Politik, die Bedingungen für Pflegeeinrichtungen zu verbessern. Dr. Kues zeigte sich beeindruckt vom Seniorenstift „Am Pastorenbusch“: „Die Frage, wie wir in der Zukunft mit dem Alter umgehen, ist genau so wichtig, wie die Frage, wie wir mit der Wirtschaft umgehen. Das große Thema wird bleiben, wie die Pflege im Alter finanziert werden soll.“
Georg Litmathe nutzte den Besuch von Staatssekretär Kues und stellte das von dem Genossenschaftsverband Weser-Ems in Zusammenarbeit mit der Katholischen Arbeitnehmerbewegung geschaffene Modell der „genossenschaftlich organisierten betrieblichen Kinderbetreuung“ vor. Das Modell sieht vor, dass Unternehmen, Betreuungseinrichtungen und Tagesmütter eine Genossenschaft gründen, um Betreuungsangebote für Kinder berufstätiger Eltern zu schaffen. Das Modell basiert auf drei Säulen. Als erste Säule stellte Litmathe die Kooperation mit bereits bestehenden Einrichtungen, als zweite Säule die Einrichtung von „Familienzimmern“ oder „MiniKitas“ im Unternehmensverbund und als dritte Säule die häusliche Betreuung durch Tagesmütter vor. Dr. Kues lobte das Modell und unterstrich, dass es einen Strauß bunter Ideen bedürfe, den Menschen zu helfen, so zu leben, wie sie es sich wünschen.
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