OLDENBURG, 1. Oktober 2009


SPD: Parteitag und ein erstes Opfer

URSULA BURDIEK SCHEITERTE IN DER FRAKTION. IM JANUAR WILL DIE SPD INHALTE DISKUTIEREN.

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Oldenburg - Die Spannungen in der SPD haben ein erstes Opfer gefordert. Bei den turnusmäßigen Wahlen der Fraktion für die zweite Hälfte der Ratsperiode scheiterte am Dienstagabend die bisherige stellvertretende Vorsitzende Ursula Burdiek.

Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Süd unterlag zunächst Parteivize Christoph Sahm und später Bürgermeister Bernd Ellberg. Wie Ellberg blieb Bernd Bischoff Vize. Als Vorsitzender wurde Rainer Zietlow bestätigt (beide ohne Gegenkandidaturen).

Burdieks Scheitern gilt allgemein als Reaktion auf ihre Versuche, eine Entscheidung zugunsten des IGS-Standortes Kreyenbrück zu verhindern (die NWZ berichtete). Vor allem ihre Erklärung am Montag im Rat nach dem Beschluss hatte in der SPD Verärgerung ausgelöst.

Derweil hat der SPD-Vorstand zwei Tage nach der Bundestagswahl einen Parteitag zur inhaltlichen Positionierung für Januar beschlossen. Die Vorsitzende (und unterlegene Bundestagskandidatin) Gesine Multhaupt sagte, das Oldenburger Ergebnis sei „so schlecht nicht“.

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