Stadt Diepholz verliert doch fast alle Soldaten
Diepholz - Peinliche Kommunikationspanne des Bundesverteidungsministeriums: Der Fliegerhorst im niedersächsischen Diepholz wird viel stärker verkleinert als bislang bekannt. Am Mittwoch hieß es noch, 500 Stellen würden gestrichen, dies sorgte in Diepholz zunächst für Erleichterung.
Am Donnerstag folgte die Korrektur: Von 1020 Soldaten bleiben offenbar nur 150 in Diepholz. Bürgermeister Thomas Schulze, FDP, sprach gegenüber dem NDR von einem „Kommunikations-Supergau“ und einem Schock für die ganze Stadt.
- Über die Auswirkungen der Bundeswehrreform auf den Standort Delmenhorst informierte sich am Mittwoch der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich-Kirsch, in der Delmenhorster Feldwebel-Lilienthal-Kaserne anlässlich des Standorttages.mehr
- Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung, Thomas Kossendey, hat am Montagnachmittag die Logistikbrigade 1 in Delmenhorst besucht, um mit Kommandeuren, Vertrauenspersonen sowie den Zuständigen des Sanitätszentrums und des Kraftfahrausbildungszentrums über die Zukunft des Standortes zu sprechen.mehr
- Die Bundeswehrreform soll die Armee kleiner, effektiver und finanzierbar machen. Doch alleine die Infrastruktur maßnahmen für das neue Stationierungskonzept sollen rund 1,2 Milliarden Euro kosten.
Das ergibt eine Grobschätzung des Verteidigungsministeriums, die am Wochenende nicht nur von Fachleuten diskutiert wurde.mehr
- Der Stab der 1. Panzerdivision, der im Zuge der Bundeswehrreform in Oldenburg aufgestellt werden soll, umfast 570 Soldaten. Diese Zahl nannte Generalleutnant Norbert Finster im Gespräch mit der NWZ .mehr
- Schlechte Ausrüstung plus schlechte Motivation plus schlechte Stimmung – gleich Bundeswehr: der Wehrbericht des Beauftragten des Bundestags listet mal wieder eine ganze Reihe von Mängeln in der Bundeswehr auf, aber nicht zuletzt Frauen haben zugleich einen „rücksichtsvolleren Ton“ in die Truppe gebracht.mehr


