Land fördert Konzepte für Standorte
Hannover - Niedersachsen will die Gutachten und Konzepte zur neuen Nutzung von Militärgeländen nach Standortschließungen finanziell unterstützen. „Nicht mehr benötigte Liegenschaften der Bundeswehr müssen schnell, unbürokratisch und möglichst kostengünstig an diejenigen abgegeben werden können, die jetzt ein Interesse haben“, sagte Ministerpräsident David McAllister am Mittwoch in Hannover.
Noch im November werde das Kabinett einen Aktionsplan für die neue Nutzung der Kasernen nach der Bundeswehrreform verabschieden, sagte McAllister.
- Über die Auswirkungen der Bundeswehrreform auf den Standort Delmenhorst informierte sich am Mittwoch der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst Ulrich-Kirsch, in der Delmenhorster Feldwebel-Lilienthal-Kaserne anlässlich des Standorttages.mehr
- Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium der Verteidigung, Thomas Kossendey, hat am Montagnachmittag die Logistikbrigade 1 in Delmenhorst besucht, um mit Kommandeuren, Vertrauenspersonen sowie den Zuständigen des Sanitätszentrums und des Kraftfahrausbildungszentrums über die Zukunft des Standortes zu sprechen.mehr
- Die Bundeswehrreform soll die Armee kleiner, effektiver und finanzierbar machen. Doch alleine die Infrastruktur maßnahmen für das neue Stationierungskonzept sollen rund 1,2 Milliarden Euro kosten.
Das ergibt eine Grobschätzung des Verteidigungsministeriums, die am Wochenende nicht nur von Fachleuten diskutiert wurde.mehr
- Der Stab der 1. Panzerdivision, der im Zuge der Bundeswehrreform in Oldenburg aufgestellt werden soll, umfast 570 Soldaten. Diese Zahl nannte Generalleutnant Norbert Finster im Gespräch mit der NWZ .mehr
- Schlechte Ausrüstung plus schlechte Motivation plus schlechte Stimmung – gleich Bundeswehr: der Wehrbericht des Beauftragten des Bundestags listet mal wieder eine ganze Reihe von Mängeln in der Bundeswehr auf, aber nicht zuletzt Frauen haben zugleich einen „rücksichtsvolleren Ton“ in die Truppe gebracht.mehr


