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Ausstellung über Rolle der Psychiatrie im 3. Reich

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Geschichte:
Ausstellung über Rolle der Psychiatrie im 3. Reich

Wehnen/Oldenburg „Am meisten beeindruckt hat mich die scheinbare Normalität auf den Fotos. Da unternehmen Männer und Frauen ganz entspannt einen Betriebsausflug mit einem Bus, mit dem sie vormittags noch psychisch Kranke zur Gaskammer gebracht haben“, beschreibt Dr. Christian Figge, Direktor der Klinik für Allgemeinpsychiatrie der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen die Ausstellung „erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“.

Zu sehen ist die Ausstellung noch bis 14. März im Karl-Jaspers-Haus der Klinik. Erstellt wurde sie unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Frank Schneider, der in diesem Semester die Karl Jaspers-Gastprofessur an der Uni Oldenburg innehat. Schneider ist Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am Universitätsklinikum Aachen und ehemaliger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).

In dieser Funktion setzte er sich für die Aufarbeitung der Geschichte der Psychiatrie während des Nationalsozialismus ein. Dazu gehörte auch, dass die DGPPN ihre Satzung änderte, zwei frühere Ehrenmitglieder, die im 3. Reich Patienten in den Tod geschickt hatten, aus der Gesellschaft ausschloss und die Ausstellung von externen Historikern konzipieren lies.

„Der Mensch steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Deshalb sind auf den Fotos wenn möglich Männer und Frauen in Alltagssituationen zu sehen; nicht Täter in Uniform und Opfer in Anstaltskleidung. Das zeigt, dass Menschen gehandelt haben, nicht Bestien oder Nazis“, erläutert Schneider. Im Nationalsozialismus galten kranke Menschen als Belastung. Bis zu 400 000 Menschen wurden zwangssterilisiert und mehr als 200 000 im „Euthanasie“-Programm ermordet.

Dabei geht es nicht nur um Vergangenheitsbewältigung. „Ganz aktuell reden wir darüber, welche Kosten Flüchtlinge verursachen und welchen Nutzen sie unserer Gesellschaft bringen“, gibt Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Direktorin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS), zu bedenken. „Solche Ansätze implizieren, den Wert eines Menschen zu bemessen.“ Dabei ist „der Wert eines Menschen nicht diskutabel“, so Schneider.


     www.dgppn.de/ausstellung 
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