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Wie das Auto der Zukunft aussehen muss

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Gesellschaft:
Wie das Auto der Zukunft aussehen muss

Wilhelmshaven Wie muss ein Auto aussehen, damit möglichst viele Menschen es in fünf Jahren kaufen? Welche Technik soll drinstecken? Welches Image soll es verkörpern? Diese Fragen stellen sich Autobauer, wenn sie ein neues Modell entwerfen. Denn es dauert mehrere Jahre bis das neue Auto verkaufsreif ist. Trendforscher können den Unternehmen helfen, Antworten auf diese Fragen zu finden. Einer von ihnen ist Prof. Dr. Andreas Schelske von der Jade Hochschule.

Schelske hat auch schon für einen Autohersteller gearbeitet. „Die Marke hatte damals das Problem, dass man ihre Wagen mit testosterongesteuerten Männern, die auf der Autobahn drängeln, verband“, berichtet der Trendforscher. „Dieses Image war nicht mehr so angesagt und folglich verkaufte der Hersteller weniger Autos.“

Das Unternehmen habe erfolgreich reagiert, indem es nicht mehr vor allem Männer anspricht, sondern ein Fahrerlebnis verkauft. „Dieses Umdenken führte zum Beispiel zur Entwicklung eines Elektromobils. Das hat eine wahnsinnige Beschleunigung und ist trotzdem ökologisch korrekt“, so Schelske.

Wie können Forscher solche Trends seriös vorhersagen? „Dafür stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Die wichtigsten sind Befragungen, Beobachtungen sowie zu analysieren was in den Medien passiert und welche Inhalte die Berichte haben“, sagt Schelske.

„Seriöse Ergebnisse liefert auch die Delphi-Analyse. Dabei überlegen etwa 20 Experten anhand von Daten, welche Szenarien zu einer Frage wahrscheinlich eintreten. Bei einem zweiten Treffen vier Wochen später überprüfen sie ihre Einschätzungen und bilden eine Reihenfolge, welches Szenario am wahrscheinlichsten ist.“

Die Prognosen von Trendforschern interessieren auch Politiker. Sie wollen etwa wissen, mit welchen Themen sie Wähler mobilisieren können. Oder Tupperware ist auf der Suche nach den angesagtesten Farben im nächsten Jahr. „Farbtrends abzuschätzen ist schwierig“, erklärt Schelske. „Dazu untersuchen wir, was in relevanten Subkulturen angesagt ist, welche Farben Designer wählen und wie die Stimmung in der Gesellschaft ist, in welchen Farben sie sich wahrscheinlich wohl fühlt.“

Ein neues Betätigungsfeld bietet das Internet. Schelske hat bereits mit mehreren Gruppen von Studierenden bestimmte Aspekte in Suchmaschinen und sozialen Netzwerken untersucht und auf der Internetseite Media Brother veröffentlicht.

So wurde unter anderem ermittelt, welche Ergebnisse die Google-Suche nach „Hartz IV“ liefert. „Es werden vor allem Links zu Anwaltskanzleien geliefert. Beratungsangebote sucht man vergeblich, da „Hartz IV“ unter Politikern als Schmähwort angesehen wurde. Diese setzten darauf, dass Betroffene auch unter dem Begriff Arbeitslosengeld II suchen, der zu Beratungsangeboten führt“, sagt Schelske.

Das aktuelle Projekt befasst sich damit, wie Unternehmen sich auf Instagram präsentieren. „Solche Untersuchungen hat es bisher nicht gegeben. Deshalb mussten wir erst neue Methoden entwickeln“, so Schelske. Da auf Instagram Bilder im Vordergrund stehen, wurden diese untersucht, zum Beispiel mit Blick auf das Rollenverständnis von Mann und Frau.

Zeigt ein Foto etwa einen aktiven Mann und eine passive Frau im Hintergrund, wurde es als eher traditionell eingestuft. Während eine sportlich aktive Frau für ein aufgeklärtes Rollenverständnis steht. Die Bilder wurden unter verschiedenen Gesichtspunkten bewertet, die Ergebnisse in einer Datenbank zusammengefasst und anschließend statistisch ausgewertet.

„Dabei zeigte sich, dass Red Bull ein eher aufgeklärtes Geschlechterbild präsentiert. Bei Monster Energy sind Frauen vor allem schmückendes Beiwerk“, fasst Schelske ein Ergebnis zusammen.


Alle Daten und Ergebnisse unter   www.mediabrother.de 
Mehr Campus-Themen unter   www.nwz-inside.de 
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